Archiv der Kategorie: Bombenanschläge

Bombenanschlag Probsteigasse – Informant soll keine Ähnlichkeit mit Phantombild haben

Die Anklage der Bundesanwaltschaft behauptet, dass das Trio Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe für den Bombenanschlag in der Probsteigasse in Köln verantwortlich wäre. Das Phantombild des Tatverdächtigen zeigt jedoch keinerlei Ähnlichkeit mit den Toten und der Beschuldigten. Anwälte der NSU-Nebenklage und Politiker verdächtigen daher einen Informanten des Verfassungsschutzes aus der rechtsextremen Szene. Er könnte am Anschlag beteiligt gewesen sein. Grundlage ist das Phantombild, das Ähnlichkeit mit ihm haben soll. Das Bild zeigt einen blonden jungen Mann mit längeren Haaren. Die Medien berichteten in den letzten Wochen ausführlich, da diese Ähnlichkeit 2012 vom Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen bestätigt wurde. Bombenanschlag Probsteigasse – Informant soll keine Ähnlichkeit mit Phantombild haben weiterlesen

NSU-Bomben: Bundeskriminalamt vertuschte Sprengstoff-Lieferanten

In münchner NSU-Prozess ging es in den letzten Tagen um den Bombenanschlag in der Keupstraße in Köln. Es ist bis heute unbekannt, von wo der NSU den Sprengstoff herhatte. Doch es gibt Grund zur Annahme, dass das Bundeskriminalamt (BKA) Informationen zurückhält, und Behördenvertreter die Parlamente belügen. Beispielsweise wusste der NSU-Untersuchungsausschuss des deutschen Bundestages nicht, dass dem BKA die Herkunft des NSU-Sprengstoffes bekannt war. Das „TNT“ wäre in den Rohrbomben gewesen, die in Beate Zschäpes Garage gefunden worden wären. NSU-Bomben: Bundeskriminalamt vertuschte Sprengstoff-Lieferanten weiterlesen

Tatort-Zeugen entlasten eher Mundlos und Böhnhardt

Die Anklage gegen die beschuldigte NSU-Haupttäterin Beate Zschäpe steht auf wackligen Beinen. Es besteht der begründete Verdacht, dass Beweise in ihrer Wohnung und im Wohnmobil der toten Uwe Mundlos (UM) und Uwe Böhnhardt (UB) untergeschoben wurden. Darüberhinaus sicherte die Polizei zwar bei den NSU-Tatorten verdächtige DNA und Fingerabdrücke – die passen jedoch nicht zu denen des Trios. Daher stützt sich die Anklage stark auf Zeugen, die UB oder UM gesehen hätten. Aber auch hier schaut es schlecht für die Version der Bundesanwaltschaft aus.

Kriminalhauptkommissar Rainer Grimm, Bundeskriminalamt (BKA), war einer der Ermittler der „EG Ceska“.  Im Bundestag-Ausschuss sagte er: Bei „den wenigen Hinweisen aus der Bevölkerung …

… sei nie von „rechten Erscheinungstypen die Rede gewesen“. Neben den fehlenden Bekennerschreiben sei das einer der Gründe dafür gewesen, warum das Bundeskriminalamt (BKA) bis zur Enttarnung des NSU im November 2011 nie in Richtung Rechtsterrorismus ermittelt habe. „Uns haben harte Fakten gefehlt, um ein solches Motiv belegen zu können“. (Bundestag)

Mehr Informationen über die Phantombilder und Hintergründe der Verbrechen finden Sie im folgendem Artikel: „NSU-Opfer wurden vor Hinrichtung bedroht„.

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NSU: Piraten tanzen nach Pfeife des Generalbundesanwaltes

In ihrer Stellenausschreibung suchen die sogenannten „Piraten“ einen Mitarbeiter für den NSU-Untersuchungsausschuss in NRW (Birgit Rydlewski)

Dort wird das Ergebnis der Untersuchung vorweggenommen, dass die zwei Bombenanschläge in NRW von einer „rechtsterroristischen“ Organisation namens „NSU“ ausgingen! Und wo sind die Beweise dafür? Der dubiose NSU-Bekennerfilm, wo keiner weiß, wer ihn überhaupt erstellte und verteilte? Die absurden Beweis-„Orgien“ in Wohnmobil und Zwickauer Wohnung, unter Manipulations- und Fälschungsverdacht? Wer ist überhaupt das „NSU“? Die zwei vergeselbstmordeten Uwes? Die schweigende Beate?

Was sind das für „Piraten“, die nach der Pfeife des Generalbundesanwaltes tanzen? Die es nicht schaffen, den vorgegebenen Weg zu verlassen und sich selbst ein Bild zu machen? Angesichts dessen klingt es bizarr, wenn in der Stellenausschreibung „Eigenständigkeit und Eigeninitiative“ gefordert werden – etwas was bei den „Piraten“ selbst Mangelware ist. Auf diese weitere obrigkeitshörige Partei kann die Öffentlichkeit gut verzichten.

Der Kommentar wartet noch auf Freischaltung.

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NSU-Bomben: Die Spur führt nach Österreich

Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt werden medial als „Kern-Trio“  des nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) eingeschätzt. Es gibt jedoch keine Beweise, dass sie an den Bombenanschlägen beteiligt waren. Die Spuren verlieren sich stattdessen bei einem toten Obdachlosen und in Österreich. NSU-Bomben: Die Spur führt nach Österreich weiterlesen

NSU: Gibt es Videomaterial vom Bombenanschlag aus der Kölner Keupstraße?

Über die Nagelbombe in Köln vom 9. Juni 2004 wurde bisher in München nicht verhandelt. Termine gibt es noch nicht. Im Juni steht zunächst die Sprengfalle in der Probsteigasse in Köln vom Januar 2001 an. Der Bombenanschlag in der Keupstraße ist komplex und wirft unverändert Fragen auf – auch zehn Jahre danach. Inzwischen mehren sich die Stimmen, die auch in Nordrhein-Westfalen einen Untersuchungsausschuss zum NSU-Komplex fordern. – Manuskript eines Radiobeitrages des WDR, Sendung Westblick, vom 3. April 2014. Autor: Thomas Moser. NSU: Gibt es Videomaterial vom Bombenanschlag aus der Kölner Keupstraße? weiterlesen

NSU-Bomben: Kaum Spuren von Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe

Dem Trio werden drei Bombenanschläge und eine ganze Reihe von Bomben-Attrappenfunden zur Last gelegt. Genauso wie bei den anderen ihnen zugeschriebenen Anschlägen (Ceska-Mordserie etc.) existieren auch hier keine „harten“ Beweise, die eine klare Verurteilung rechtfertigen könnten. Genau wie bei den anderen Anschlägen wimmelt es jedoch auch im NSU-Bomben-Komplex von behördlichen Falschbehauptungen, (vorgespielter?) Inkompetenz, Zufallsketten und Sorglosigkeit. Können „Pannen“ die mangelnden Beweise gegen das Trio begründen oder dienen die Drei als Sündenböcke, um von den wirklichen Hintermännern abzulenken? NSU-Bomben: Kaum Spuren von Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe weiterlesen

29 NSU-Tatorte ohne DNA/Fingerabdrücke von Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt

Es gibt 29 Verbrechen, für die der „National Sozialistische Untergrund“ (NSU) verantwortlich gemacht wird. 10 Morde, 3 Bombenanschläge und 16 Banküberfälle. An sämtlichen Tatorten wurden keine Fingerabdrücke oder DNA des Trios Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt festgestellt. Übrigens auch in der TNT-Bombenwerkstatt in Jena, in der das Trio bis Anfang 1998 Rohrbomben hergestellt hätte.

Bei den 30 Tatorten wurden in einigen Fällen verdächtige DNA und Fingerabdrücke festgestellt – sie stammen jedoch von anderen, bis heute unbekannten Personen.

Diese Ungereimtheit wird medial unterdrückt, stattdessen wird stets von einer gesicherten Haupt-Täterschaft des Trios geschrieben. Auch die Politik folgt dieser Linie. Eine realistische Bewertung legt jedoch nahe, dass entweder Ermittler Spuren manipulierten oder das Trio maximal kleine Lichter bei den Verbrechen waren. 29 NSU-Tatorte ohne DNA/Fingerabdrücke von Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt weiterlesen

Durfte der Kölner Bomben-Anschlag nicht aufgeklärt werden?

Die Polizei ermittelte erfolglos und auf höchst stümperhafte Weise die Hintergründe des Bomben-Anschlages von Köln 2004. Wichtige Spuren wurden einfach nicht nachgegangen, unbequeme Zeugenaussagen ignoriert. Dies könnte mit politischen Druck erklärt werden und mit einer Verwicklung der Geheimdienste. Durfte der Kölner Bomben-Anschlag nicht aufgeklärt werden? weiterlesen