Archiv der Kategorie: Erfolglose Polizei-Ermittlungen (1998-2011)

Ist ein Ermittler des Heilbronner Polizistenmordes, Autor von Buch „immer wieder töten“?

Das Buch „immer wieder töten“ stammt vom Autoren Peter F.. Es handelt über Serienmörder und wurde im September 2000 im Polizeiverlag veröffentlicht. Laut eines Kommentatores im Forum „jacktheripper“ soll es von einem Heilbronner Polizisten geschrieben worden sein. Bei „amazon“ bezeichnete ihn der DNA-Spurenforscher Mark Brenecke als „KOK F.“, was ebenfalls für einen Polizisten sprechen würde. Brenecke kommentierte das Sachbuch positiv, es würde „Theorien, Statistiken und Tatsachen aus dem Bereich des Serienmordes“ vorstellen. Ist ein Ermittler des Heilbronner Polizistenmordes, Autor von Buch „immer wieder töten“? weiterlesen

Hessischer NSU-Untersuchungsausschusses findet keine Hinweise auf NSU-Haupttäter bei kasseler Ceska-Mord

Dem Untersuchungsausschuss des hessischen Landtages gelang es erwartungsgemäß nicht, den Mord an Halit Yozgat aufzuklären. Im über tausend Seiten zählenden Abschlussbericht wird deutlich, dass sich die Abgeordneten darauf beschränkten, die dubiosen Ermittlungen der Polizei darzulegen und zu verteidigen, als selbst aktiv aufzuklären. So bleiben die Widersprüche und Ungereimtheiten in der offiziellen Version bestehen, die stichpunktartig umrissen werden. Dadurch wird auch das Versagen der Abgeordneten klarer  – sie waren nicht bereit, die vorgegebene Version zu hinterfragen. Dabei stützen sich die Abgeordneten auf die (angebliche) NSU-„Selbstaufdeckung im Jahr 2011“ (S. 22).

Am 06.04.2006 erschossen bis heute Unbekannte zwischen 17:01 und 17:03 Halit Yozgat, in seinem Internetcafe in Kassel, als er hinter der Theke stand. In einem Nebenraum surfte während der Tat oder kurz danach der Geheimdienst-Agent Andreas Temme, genauso wie mehrere andere Zeugen. Es wäre ein großer Zufall, wenn der Mord nichts mit seiner Anwesenheit zu tun gehabt hätte, genau das legt jedoch der Abschlussbericht der schwarz-grünen Regierung nahe. Hessischer NSU-Untersuchungsausschusses findet keine Hinweise auf NSU-Haupttäter bei kasseler Ceska-Mord weiterlesen

Einfache Lösung der Ungereimtheit um Kiesewetter-Handy?

Ich analysierte die (vermeintliche) Ungereimtheit, dass ab 14:00 im Gerätespeicher entgangene Anrufe verzeichnet sind, die nicht in den sogenannten „t-mobile Verbindungsdaten“ auftauchen, oder umgekehrt, dass in den „Verbindungsdaten“ Verbindungen aufgezeichnet sind, die nicht im Gerätespeicher als entgangene Anrufe verzeichnet sind. Dafür gibt es dank „Freigeist“ eine mögliche Lösung, aber es bestehen weiterhin Unklarheiten. Die Grundlage der Diskussion ist Ordner 6 der Ermittlungsakten zum Heilbronner Polzistenüberfall, nachzulesen bei https://fdik.org Einfache Lösung der Ungereimtheit um Kiesewetter-Handy? weiterlesen

Teil 12) Vertuscht Sonderkommission zweites private Handy der ermordeten Polizistin Kiesewetter?

Widerlegt, siehe Artikel „Einfache Lösung der Ungereimtheit“! Dieses Jahr fragte ich, ob die Polizei das private Handy der ermordeten Polizistin Michele Kiesewetter (MK) überwachte? Ich stellte die Indizienkette dafür vor. Inzwischen ist mir der Sachverhalt etwas klarer geworden. Meine Lösung würde die verschiedenen Ungereimtheiten erklären, aber entscheidende Fragen bleiben offen, aufgrund fehlender Ermittlungen. Teil 12) Vertuscht Sonderkommission zweites private Handy der ermordeten Polizistin Kiesewetter? weiterlesen

Teil 11) Führte die thüringer Polizei ein NSU-Mitglied als Spitzel?

Der zweite parlamentarische NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages befragte am 11.05.16 den damaligen Polizeichef von Gotha Michael Menzel. Menzel, der zum Referatsleiter im SPD-geführten thüringer Innenministerium aufgestiegen ist, war einer der ersten Polizisten, die am 04.11.11 das Wohnmobil mit den erschossenen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt betraten. Seine Entscheidungen und Aussagen führten dazu, dass die Staatsanwaltschaft Meiningen gegen ihn Ermittlungsverfahren führt, wegen Mordverdachts an Mundlos/Böhnhardt! Es besteht außerdem der begründete Verdacht auf Fälschung beweiserheblicher Daten. Teil 11) Führte die thüringer Polizei ein NSU-Mitglied als Spitzel? weiterlesen

Teil 7) Sonderkommission Parkplatz wertete Kreuztreffer nicht aus

Der zweite NSU-Untersuchungsausschuss befragte zwei Ermittler der Sonderkommission „Parkplatz“, die den Heilbronner Polizistenüberfall aufklären sollten. Während der Befragungen gaben sie detaillierte Einblicke in Ermittlungsanstrengungen, die ich bisher aus den 54 im Internet veröffentlichen Ermittlungsakten nicht kannte. Diese Aussagen stelle ich hiermit vor und diskutiere sie. Teil 7) Sonderkommission Parkplatz wertete Kreuztreffer nicht aus weiterlesen

Teil 4) Steckt hinter NSU-Briefbombenattrappen der österreichische Briefbomber Franz Fuchs?

Ich fand im Wortprotokoll der 43. Sitzung des zweiten NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages eine unglaublich klingende Behauptung der linken Bundestagsabgeordneten Petra Pau. Laut ihr hätte Franz Fuchs einen Sprengstoff-Lieferanten gehabt, der ihr bekannt wäre. Franz Fuchs hätte laut offizieller österreichischer Darstellung als Einzeltäter von 1993 bis 1997 die österreichische Briefbombenserie verübt. Zum Zweiten hätte laut Pau dieser Lieferant Anfang der 2000er Jahre zeitweise in einer Wohngemeinschaft mit dem Lebensgefährten von Corinna G. gelebt. Corinna G. besuchte zwischen 2005 und Anfang 2006 bis zu drei Mal das kasseler Internetcafe, indem im April 2006 ein Ceska-Morde stattfand. Außerdem war sie in den 90er Jahren beim sogenannten „Thüringer Heimatschutz“ dabei, als dort 1996/1997 Briefbomben-Attrappen auftauchten. Diese thüringer Attrappen sind laut Bundeskriminalamt aus ein und derselben Werkstatt mit den Briefbomben-Attrappen, die 1999 in Österreich verschickt wurden. 

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Gefährdete erschossene Polizistin Michele Kiesewetter US-Interessen?

Dieser Artikel analysiert einen Tag (05.04.2007) im Leben der erschossenen Polizistin Michele Kiesewetter. Dadurch kommen Ungereimtheiten zum Vorschein, die bis heute ungeklärt sind. Die Frage ist, ob eine Verbindung zu ihrer Ermordung am 25.04.2007 besteht.

Zuerst wird die Faktenlage anhand der im Internet veröffentlichten Ermittlungsakten dargestellt, siehe Ordner 6 hier, Ordner 1 hier, Ordner 9 hier. Darauf aufbauend hinterfrage ich die Aussagen einzelner Polizeibeamter und stelle die Ungereimtheiten heraus. Dann spekuliere ich über mögliche Hintergründe und Verbindungen.  Gefährdete erschossene Polizistin Michele Kiesewetter US-Interessen? weiterlesen

Überwachte Polizei Kiesewetters Handy aufgrund Bedrohungslage?

Der Artikel analysiert die Unterschiede zwischen den Daten auf Kiesewetters Handyspeicher und des t-mobile-Verbindungsnachweises. Darauf aufbauend werden zwei mögliche Szenarium vorgestellt, was der Hintergrund gewesen sein könnte.

Als Erstes werden jedoch die Fakten vorgestellt: Folgende 12 Punkte sind aus polizeilichen Ermittlungsordnern entnommen, Ordner 6 kann hier eingesehen werden, Ordner 1 (hier), Ordner 9 (hier). Überwachte Polizei Kiesewetters Handy aufgrund Bedrohungslage? weiterlesen

Teil 7) Das ungeklärte Motiv des Heilbronner Polizistenmordes

Laut der offiziellen Darstellung hätten die Thüringer Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos den Heilbronner Polizistenüberfall verübt, weil sie „Hass auf den Staat“ gehegt hätten. Laut der vom Justizministerium weisungsgebundenen Bundesanwaltschaft wären die Polizisten Michele Kiesewetter und Martin Arnold „Zufallsopfer“ gewesen. 

Diese offizielle Darstellung kann jedoch so gut wie ausgeschlossen werden – es gibt einfach zu viele Querverbindungen zwischen Kiesewetters Onkel Mike Wenzel, seinem Vorgesetzten Michael Menzel und ihren (angeblichen) Mördern Böhnhardt/Mundlos.  Teil 7) Das ungeklärte Motiv des Heilbronner Polizistenmordes weiterlesen