Archiv der Kategorie: Vorverurteilung von Böhnhardt, Mundlos als Mörder

NSU-Tribunal in Köln: Aufklärung oder Desinformation?

Das Internetportal „Rubikon“ veröffentlichte am 15.05.17 den Artikel „Aufklärung statt Desinformation“ von Wolf Wetzel. Er macht darin Werbung für das sogenannte „NSU-Tribunal“-Treffen, welches vom 17. Mai bis zum 21. Mai in Köln stattfinden wird. In dem Artikel sind einige irreführende Darstellungen enthalten, denen hiermit widersprochen wird. Folgt Wetzel einer vorgegebenen Linie, sogar gegen besseren Wissens? NSU-Tribunal in Köln: Aufklärung oder Desinformation? weiterlesen

Schweizer Rechtsextremismus-Experte analysiert NSU-Ermittlungsakten

Das schweizer öffentliche Fernsehen berichtete heute über eine Stellungsnahme des schweizer Rechtsextremismus-Experten Heinz Kaiser. Durch Analyse der NSU-Ermittlungsakten hätte er massive Unstimmigkeiten festgestellt. Warum ignorieren bisher deutsche Rechtsextremismus-Experten diese Ungereimtheiten? Ein Grund könnte sein, dass die NSU-Ermittlungsakten von einem politisch rechtsgerichteten Blogger namens „fatalist“ veröffentlicht, ausgewertet und kommentiert werden. Offenbar wollen sich die Experten nicht dem Vorwurf einer „Querfront“ aussetzen. Schweizer Rechtsextremismus-Experte analysiert NSU-Ermittlungsakten weiterlesen

Bundesanwalt Weingarten sieht kein Problem: 29 NSU-Tatorte ohne DNA von Böhnhardt/Mundlos

Der Untersuchungs-Ausschuss des Bundestages befragte Oberstaatsanwalt Jochen Weingarten. Weingarten bestätigte, dass die angeblichen Serienmörder, Bombenleger und Bankräuber Böhnhardt, Mundlos an keinem einzigen Tatort ihre DNA hinterließen. Zwar stellte die Spurensicherung verdächtige DNA sicher, die stimmt jedoch nicht mit dem Trio überein. Siehe:

29 NSU-Tatorte ohne DNA/Fingerabdrücke von Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt

Die „Junge Welt“ berichtete als einziges Medium über die Aussagen von Oberstaatsanwalt Weingarten: Bundesanwalt Weingarten sieht kein Problem: 29 NSU-Tatorte ohne DNA von Böhnhardt/Mundlos weiterlesen

Selbstimmunisierung gegen Einwände auf offizielle NSU-Darstellung

Die Aufklärung der sogenannten „Ceska-Mordserie“ (2000-2006) wird massiv behindert durch politische Einflussnahme in die Ermittlungen. Seit dem Auftauchen des sogenannten NSU-Bekennervideos Ende 2011 verbreiten Politiker und Medien unkritisch, dass die Verbrechen einen rechtsextremistischen Hintergrund gehabt hätten, und dass das Trio Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe die „Haupttäter“ gewesen wären. Obwohl viele Beweise dagegen sprechen, wird stur weiter die Propaganda in die Köpfe der Menschen gehämmert. Dadurch ist dort eine Selbstimmunisierung auf sachliche Einwände gegen die offizielle Darstellung aufgetreten.

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Was liegt wirklich gegen Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe vor?

Die Frage ist, ob das Trio Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe als Haupttäter der sogenannten NSU-Anschläge verantwortlich gemacht werden kann. Die medialen Vorverurteilungen halten einer objektiven Überprüfung anhand der Beweise nicht stand. Es gibt lediglich Indizien. Was liegt eigentlich konkret gegen die Drei vor? Was liegt wirklich gegen Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe vor? weiterlesen

Tatort-Zeugen entlasten eher Mundlos und Böhnhardt

Die Anklage gegen die beschuldigte NSU-Haupttäterin Beate Zschäpe steht auf wackligen Beinen. Es besteht der begründete Verdacht, dass Beweise in ihrer Wohnung und im Wohnmobil der toten Uwe Mundlos (UM) und Uwe Böhnhardt (UB) untergeschoben wurden. Darüberhinaus sicherte die Polizei zwar bei den NSU-Tatorten verdächtige DNA und Fingerabdrücke – die passen jedoch nicht zu denen des Trios. Daher stützt sich die Anklage stark auf Zeugen, die UB oder UM gesehen hätten. Aber auch hier schaut es schlecht für die Version der Bundesanwaltschaft aus.

Kriminalhauptkommissar Rainer Grimm, Bundeskriminalamt (BKA), war einer der Ermittler der „EG Ceska“.  Im Bundestag-Ausschuss sagte er: Bei „den wenigen Hinweisen aus der Bevölkerung …

… sei nie von „rechten Erscheinungstypen die Rede gewesen“. Neben den fehlenden Bekennerschreiben sei das einer der Gründe dafür gewesen, warum das Bundeskriminalamt (BKA) bis zur Enttarnung des NSU im November 2011 nie in Richtung Rechtsterrorismus ermittelt habe. „Uns haben harte Fakten gefehlt, um ein solches Motiv belegen zu können“. (Bundestag)

Mehr Informationen über die Phantombilder und Hintergründe der Verbrechen finden Sie im folgendem Artikel: „NSU-Opfer wurden vor Hinrichtung bedroht„.

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Siegfried Mundlos: Meinem toten Sohn geschieht Unrecht!

Während seiner Zeugenvernehmung im münchner NSU-Prozess Mitte Dezember 2013 fand der Vater des erschossenen Uwe Mundlos klare Worte. Seinem toten Sohn geschieht Unrecht, da bei ihm  gegen das rechtsstaatliche Prinzip der Unschuldsvermutung verstoßen werde. Er hätte auch niemals gesagt, dass „drei die Taten begangen hätten, das sei für ihn nicht bewiesen.“  Siegfried Mundlos: Meinem toten Sohn geschieht Unrecht! weiterlesen

29 NSU-Tatorte ohne DNA/Fingerabdrücke von Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt

Es gibt 29 Verbrechen, für die der „National Sozialistische Untergrund“ (NSU) verantwortlich gemacht wird. 10 Morde, 3 Bombenanschläge und 16 Banküberfälle. An sämtlichen Tatorten wurden keine Fingerabdrücke oder DNA des Trios Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt festgestellt. Übrigens auch in der TNT-Bombenwerkstatt in Jena, in der das Trio bis Anfang 1998 Rohrbomben hergestellt hätte.

Bei den 30 Tatorten wurden in einigen Fällen verdächtige DNA und Fingerabdrücke festgestellt – sie stammen jedoch von anderen, bis heute unbekannten Personen.

Diese Ungereimtheit wird medial unterdrückt, stattdessen wird stets von einer gesicherten Haupt-Täterschaft des Trios geschrieben. Auch die Politik folgt dieser Linie. Eine realistische Bewertung legt jedoch nahe, dass entweder Ermittler Spuren manipulierten oder das Trio maximal kleine Lichter bei den Verbrechen waren. 29 NSU-Tatorte ohne DNA/Fingerabdrücke von Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt weiterlesen