Archiv der Kategorie: Frank Lenk

Teil 2) Leiter Kripo Zwickau Bernd Hoffmann: Tatwaffen Heilbronner Polizistenüberfall erst am 09.11. gefunden

In bzw. an Zschäpes zwickauer Wohnung sicherte am 05. und 06.11.11 der sächsische Polizist Frank Lenk drei Schusswaffen, die jedoch laut ihm (angeblich) ohne Dokumentation vor Ort einfach abtransportiert worden wären. Damit hätte die Polizei gegen elementare Gebote der Beweismittel-Sicherung verstoßen. Was könnte hinter dieser Ungereimtheit stecken?  

Der Abschlussbericht des zweiten NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages legte sich fest, dass eine der Tatwaffen des Heilbronner Polizistenüberfalls am 05.11.11 in Zschäpes Wohnung gefunden worden wäre, am 06.11.11 die zweite im Schutthaufen vor ihrer Wohnung.

Dabei spricht die Aussage des hochrangigen zwickauer Polizisten Bernd Hoffmann gegen diese Darstellung, laut ihm wären elf Waffen allesamt erst am 09.11. sichergestellt worden! Seine Darstellung würde die Ungereimtheiten in den Akten erklären, zum Beispiel die logischen Brüche in den Durchnummerierung (W1-W11) der Waffen.

Handelt es bei der fehlenden Dokumentation der Beweismittel-Sicherung nur um eine Schutzbehauptung? Will der entscheidene Zeuge Frank Lenk damit vertuschen, dass er am 05.-06.11. noch gar keine Waffen gefunden hatte?
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Wanderte die Handschelle von Michele Kiesewetter aus dem Eisenacher Wohnmobil in Zschäpes Zwickauer Wohnung?

Am 25.05.2007 überfielen Unbekannte die Polizeistreife von Michele Kiesewetter und Martin Arnold in der Heilbronner  Theresienwiese. Die Täter entwendeten u. a. Kiesewetters Handschelle. Diese Handschelle wurde am 04.11.11 zuerst im Wohnmobil gefunden, neben den gleichfalls erschossenen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Heute lautet die offizielle Darstellung, dass sie im Brandschutt vor Zschäpes Zwickauer Wohnung gefunden worden wäre. Die Hintergründe sind ungeklärt. Wanderte die Handschelle von Michele Kiesewetter aus dem Eisenacher Wohnmobil in Zschäpes Zwickauer Wohnung? weiterlesen

Die völlig verrückte Behauptung, Beate Zschäpe hätte ihre Wohnung angezündet

Auf der Internetseite „nsu-leaks“ thematisiert heute „taucher“ einen der unglaublichsten Teile der offiziellen NSU-Legende. Im Rahmen der „Selbstenttarnung des NSU“ hätte Beate Zschäpe 10 Liter Benzin in ihrer Wohnung verschüttet und angezündet. Die völlig verrückte Behauptung, Beate Zschäpe hätte ihre Wohnung angezündet weiterlesen

Wurde ein dienstliches oder privates Taschenmesser gefunden?

Am 25. April 2007 kam es zum Heilbronner Polizistenüberfall. Die Mörder raubten den Beamten Michele Kiesewetter und Martin Arnold verschiedene dienstliche Gegenstände. Es gibt unterschiedliche polizeiliche Versionen, ob ein dienstliches  oder privates Taschenmesser darunter war. Höchstwahrscheinlich handelte es sich um das private Messer von Arnold, welches er erst am 03.03.2008 als vermisst meldete. Wurde ein dienstliches oder privates Taschenmesser gefunden? weiterlesen

Feuerwehr roch kein Benzin in der von Zschäpe mit Benzin angezündeten Wohnung

Heinrich Günnel, Chef des Zwickauer Feuerwehramtes, war der Einsatzleiter der Feuerwehr, die den Brand am 4. November 2011 in der zwickauer NSU-Wohnung löschte. Laut Beate Zschäpe hätte sie gegen 15:00 in der Wohnung Benzin verschüttet und selbst angezündet. Für diese Version ist die Beweislage ansonsten sehr dünn, siehe:

Zündete Beate Zschäpe wirklich die Wohnung an?

Jetzt wurde sie weiter geschwächt: Günnel roch kein Benzin in der Wohnung!

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NSU: Zündete Beate Zschäpe wirklich die Wohnung an?

Lange Zeit erschien klar, dass Beate Zschäpe ihre Wohnung in der Zwickauer Frühlingsstraße anzündete, weil sie kurz vor dem Brand das Gebäude verließ, weil sie und ihre Anwälte diese Anschuldigung nicht bestreiten. Jedoch lassen neueste Informationen an Zschäpes Brandstiftung zweifeln. Der Sachverhalt lässt sich jedoch nicht aufklären und wird immer nebulöser, wie soviel anderes in der aufgetischten NSU-Geschichte. NSU: Zündete Beate Zschäpe wirklich die Wohnung an? weiterlesen

Die späte „Entdeckung“ der NSU-Schusswaffen

Herr Bernd Merbitz, damaliger Chef der Sonderkommission Rechtsextremismus (Soko-Rex) in Sachsen, und heutiger Polizeipräsident von Leipzig sagte vor dem Thüringer Untersuchungsausschuss aus. Die Ceska-Waffe mit Schalldämpfer und andere NSU-Schusswaffen wären erst am 09.11.11 oder später in der NSU-Wohnung gefunden worden, kurz darauf auch die NSU-Bekennerfilme, „die dann für etwas Klarheit gesorgt“ hätten. Die späte „Entdeckung“ der NSU-Schusswaffen weiterlesen