Archiv der Kategorie: Heilbronner Polizeiwaffen wirklich im Wohnmobil?

Heilbronner Polizeiwaffen erst in der Nacht zum 05.11. identifiziert, entgegen Aussagen von Polizisten?

Gerade veröffentlichte „fatalist“ (leider nur) Auszüge von Zeugenvernehmungen im thüringer NSU-Ausschuss. Die Vernehmungen hätten Ende Oktober 2016 stattgefunden. Vorgeladen war der thüringer Polizist D. Burkhart, der zwei wichtige INPOL-Abfragen vornahm. Durch Eingabe der Waffennummern konnte er beide Polizeiwaffen identifizieren, die beim Heilbronner Polizistenüberfall geraubt wurden. Das große Problem dabei: Seine Abfragen wurden in der Nacht vorgenommen. Der Dienstbeginn Burkharts war am 04.11. um 18:00!

Dagegen stehen die Aussagen der bei der Spurensicherung am Wohnmobil eingesetzten Beamten. Sie sagten dem Ausschuss, dass entweder Arnolds oder Kiesewetters Dienstwaffe am Nachmittag, gegen 16:00, abgefragt und identifiziert worden wäre. Tatsächlich sind zwei INPOL-Abfragen veröffentlicht, die aussagen, dass es Arnolds Waffe gewesen wäre: Heilbronner Polizeiwaffen erst in der Nacht zum 05.11. identifiziert, entgegen Aussagen von Polizisten? weiterlesen

Standen bereits 1998 Böhnhardt, Mundlos als NSU-Sündenböcke fest?

Anfang November 2011 sahen Polizisten und Mainstream-Medien die aufgetischte Geschichte des mordenden „National-Sozialistischen-Untergrunds“ (NSU) noch kritisch. Der Grund war der dubiose Doppel-Selbstmord der sogenannten „NSU-Mörder“ Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos am 04.11.11 und die anschließenden Beweismittelorgien in Wohnmobil und Wohnhaus. Nachdem jedoch Mitte November das sogenannte NSU-Bekennervideo auftauchte, konnte sich die grundlegende Geschichte durchsetzen: Die toten Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos wären Haupttäter einer Verbrechensserie gewesen, ihr Tatmotiv Rassismus. Alle bisherigen Hinweise auf den kriminellen Bereich gelten seitdem als Trugspuren und Zufall, sie werden ignoriert.

In der NSU-Darstellung gibt es tausend Widersprüchlichkeiten und offene Fragen, die bisher weder Ermittler, noch Gerichte oder Politiker aufklärten. Daher kann die Geschichte als widerlegt gelten. Aber wie könnte es stattdessen gewesen sein? Folgender Artikel geht den Spuren nach und entwirft ein Szenario, welches näher an der Wahrheit liegen könnte. Standen bereits 1998 Böhnhardt, Mundlos als NSU-Sündenböcke fest? weiterlesen

NSU-Ausschuss: Ex-Polizeichef Michael Menzel verändert Aussage zur Kiesewetter-Schusswaffe

Heute befragten die Abgeordneten des thüringer NSU-Ausschusses den damaligen Polizeichef von Gotha Michael Menzel. Er leitete den Einsatz gegen die (angeblichen) Bankräuber Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 04.11.11.

In seiner Aussage im Jahr 2014 sagte er, dass die Verbindung von den Bankräubern von Eisenach zum Heilbronner Polizistenmord über die Schusswaffe der Polizistin Michele Kiesewetter gelang. Er hätte sie auf dem Tisch liegen gesehen. Anhand der Waffennummer konnte sie schnell am Nachmittag identifiziert werden. NSU-Ausschuss: Ex-Polizeichef Michael Menzel verändert Aussage zur Kiesewetter-Schusswaffe weiterlesen

Gefundene NSU-Schusswaffen: Polizisten widersprechen sich gegenseitig

Verdächtige DNA-Spuren und Fingerabdrücke, die bei den 29 NSU-Tatorten sichergestellt wurden, stimmen nicht mit Beate Zschäpe, Uwe Mundlo und Uwe Böhnhardt überein. Deshalb kommt umso größere Bedeutung den Beweismitteln zu, die in Zschäpes Wohnung, bzw. im Schutthaufen davor, gefunden wurden, genauso wie die Gegenstände im Wohnmobil mit den erschossenen Böhnhardt, Mundlos.

Von größter Bedeutung ist die Ceska mit Schalldämpfer, mit der eine Mordserie verübt wurde, sowie die geraubten Dienstwaffen der überfallenen Heilbronner Polizisten Michele Kiesewetter und Martin Arnold.

Die gerichtlichen und parlamentarischen Aussagen der bei der Tatortarbeit beteiligten Polizisten schließen sich jedoch teilweise gegenseitig aus. Wer lügt, wer sagt wahrheitsgemäß aus? Oder lügen alle, um die Aufklärung zu vernebeln? Gefundene NSU-Schusswaffen: Polizisten widersprechen sich gegenseitig weiterlesen