Archiv der Kategorie: Tiefer Staat am Beispiel NSU

Durfte der Kiesewetter-Mord nicht aufgeklärt werden?

Ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Militär-Geheimdienstes „DIA“ berichtete 2011 über eine geheimdienstliche Beobachtung des Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter. Verfassungsschutz-Ämter und Generalbundesanwaltschaft dementierten, man habe “keinerlei Anhaltspunkte” dafür, dass zum Tatzeitpunkt US-Agenten oder Verfassungsschützer am Tatort gewesen seien (n-tv). Anfang Juni 2012 greift schließlich der SZ-Redakteur Herr Leyendecker den Mitarbeiter an, er hätte einen „schlechten Ruf“ und eine “aufsehenerregende Legende” verbreitet (SZ). Dabei erscheinen die behördlichen Darstellungen nach neuesten Erkenntnissen zweifelhaft. Durfte der Kiesewetter-Mord nicht aufgeklärt werden? weiterlesen

Hans Leyendecker – Siegfried Mundlos hat wohl Recht!

Hans Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung griff am 21.04.2012 Herrn Siegfried Mundlos an, er wäre „eigentlich ein Verschwörungstheoretiker, der sich von seinen Verschwörungstheorien sofort distanziert.“ Dabei scheint es jetzt, dass der Vater des mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Mundlos mit seinem Urteil doch Recht behält! Die „Pannen“-Serie beim Verfassungsschutz, die Affären um die Mundlos-Akte beim Bundeswehr-Geheimdienst MAD, Zschäpes angebliche Doppelgängerin beim Verfassungschutz, der TNT-Lieferant und spätere Informant Thomas Starke, lassen auf sein Urteil schließen. Hans Leyendecker – Siegfried Mundlos hat wohl Recht! weiterlesen

Bundeswehr-Geheimdienst, MAD, missachtet Bundestag

Erst informierte der Verfassungsschutz nicht den NSU-Untersuchungsausschuss über die „Operation Rennsteig“, stattdessen wurden wichtige Akten von V-Männern vernichtet. Jetzt kam heraus, dass der Bundeswehr-Geheimdienst, „Militärischer Abschirmdienst“ (MAD), monatelang dem Bundestag-Ausschuss die Mundlos-Akte, samt Anwerbungsversuch, verschwieg, stattdessen sie vernichtete. Dem Grünen Abgeordneten Hans-Christian Ströbele wurde jedoch ein Tipp gegeben, dass Kopien der Mundlos-Akte noch vorhanden wären, er stellte gezielt eine Anfrage und hatte Erfolg. Bundeswehr-Geheimdienst, MAD, missachtet Bundestag weiterlesen

NSU-Morde sind „unser“ 11. September 2001!

Generalbundesanwalt Harald Range bezeichnet die NSU-Morde als Deutschlands 9/11, „unser 11. September“. Da kann man ihm nur zustimmen. In der offiziellen Darstellung dieser beiden terroristischen Anschlags-Serien gibt es viele Gemeinsamkeiten: Irrationale Terroristen, Zufälle, Doppelgänger, Vorahnungen, nur teilweise heißes Feuer. NSU-Morde sind „unser“ 11. September 2001! weiterlesen

Misstrauen gegen den Verfassungsschutz!

Eine „Aufklärung“ der Mord-Serie wird anscheinend nicht seitens Generalbundesanwaltschaft und Verfassungsschutz vorangetrieben! Es herrscht Misstrauen gegen diese Institutionen! Im November 2011 wurde nur von einem einzigen V-Mann in NSU-Nähe gesprochen, jetzt sind es bereits 40 Informanten, die im Thüringer Heimatschutz aktiv gewesen wären. Warum wurde diese Information monatelang und hartnäckig verheimlicht? Misstrauen gegen den Verfassungsschutz! weiterlesen

Rekonstruktion des NSU-Mordes an Halit Yozgat

Am 6. April 2006 fand in Kassel das letzte Attentat mit einer Schusswaffe der Marke „Ceska“ statt, das Mordopfer war Halit Yozgat. Zuvor wurden ab dem Jahr 2000 ein griechisch-stämmiger und sieben türkisch-stämmige Menschen erschossen. Da die Mordserie mit diesem Mord aufhörte, spekulierten Kriminalisten, dass die Ermittler dem Täter bzw. Täterkreis zu nahe kamen. In der Tat wurde eine Person festgenommen, die „die erste heiße Spur in dieser Serie überhaupt“ war (Die Zeit, 05.07.12, Nr. 28, Seite 6). Es war ein Verfassungsschützer. Der Spiegel und die sueddeutsche meinen, er wäre nur „am falschen Zeitpunkt am falschen Ort gewesen“. Doch wie kommen solche Freisprüche zustande, wenn die zeitlichen Umstände unterschiedlich dargestellt werden, die Aussage eines wichtigen Zeugen ignoriert, überhaupt ein Informations-Chaos besteht? Rekonstruktion des NSU-Mordes an Halit Yozgat weiterlesen

Kiesewetter-Blut nach Jahren an Mundlos Hose aufgetaucht!

Ohne einen Hauch der Verwunderung, Unglaubens oder Zweifels, ohne kritischen Abstand zur Meldung wird medial ein aufgetauchtes Beweisstück präsentiert. Es würde den Verdacht gegen Uwe Mundlos erhärten, den Mord an der Polizistin Kiesewetter im Jahr 2007 verübt zu haben: „In Zwickau“ hätte man 2011 seine Jogging-Hose gefunden an der Blutspuren feststellbar gewesen wären. Diese Spuren könnte man Frau Kiesewetter zuordnen. Außerdem verschonte offenbar das Feuer in der Zwickauer „NSU-Wohnung“ auch zwei gebrauchte Taschentücher des Herrn Mundlos, die in den Hosentaschen steckten. Kiesewetter-Blut nach Jahren an Mundlos Hose aufgetaucht! weiterlesen

Mutige NSU-Informanten werden aus dem Apparat entfernt!

Es ist verwunderlich, dass die Mitglieder des U-Ausschuss weiter den Sicherheitsapparat vertrauen. Die Parlamentarier wurden nachweislich angelogen, es wurden ganze Aktenbestände vernichtet und manipuliert. Trotzdem werfen die Parlamentarier Unglaubwürdigkeit mutigen Informanten vor, die mit ihren Aussagen den Apparat schwer belasten! Eine beschämende Aufzählung …

„Seit Beginn seiner Arbeit sei der Untersuchungsausschuss mit einer ganzen Reihe selbst ernannter Hinweisgeber konfrontiert, mit einem „Brei von Halbwahrheiten“, denen nachzugehen Zeit und Nerven koste, erzählt das Ausschussmitglied Clemens Binninger, CDU-Abgeordneter aus Sindelfingen.“

Mutige NSU-Informanten werden aus dem Apparat entfernt! weiterlesen