Archiv der Kategorie: Andreas Temme

Verfassungsschützer Andreas T. führte 2006 islamistische V-Männer

Laut des früheren hessischen Innenministern und heutigen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) hätte er die Vernehmung eines Geheimdienst-Informanten aus der rechten Szene im Jahr 2006 verhindert, „um Ermittlungen in der islamistischen Szene nicht zu gefährden.“ Sein „Sperrvermerk“ hätte fünf V-Leute gegolten, die dem Verfassungsschutz-Mitarbeiter Andreas T. Informationen zulieferten. Lediglich einer davon sei aus der rechtsextremen Szene gekommen; vier weitere seien radikale Islamisten gewesen (Quelle: FR).

„Fünf von Temmes V-Leuten seien aus der islamistischen Szene gekommen. Nur um die sei es gegangen, betonte der damalige Innenminister und heutige Ministerpräsident Bouffier. Der Verfassungsschutz habe deutlich gemacht, dass die Sicherheit des Landes bedroht gewesen wäre, wenn diese Informanten auffliegen würden. Islamistische Anschläge seien kurz vor der Fußball-WM in Deutschland „eine reale Gefahr“ gewesen.

Niemals sei es aber um Temmes rechtsextremenV-Mann Benjamin Gärtner gegangen. Wenn er geahnt hätte, dass es um eine rechtsextreme Quelle ginge, hätte er gesagt: „Die kann man selbstverständlich vernehmen“, versicherte Bouffier. Doch er habe nichts davon gewusst, dass zu Temmes Quellen auch ein Rechtsextremist gehörte.“ (fr)

Es wäre interessant, ob diese islamistischen V-Leute Bezug zu Mevlüt Kar oder der Sauerland-Gruppe aufwiesen.

Schmauchspuren an Kleidung von „Kleiner Adolf“ gefunden!

Laut des hessischen Landtags-Abgeordneten von Bündnis90/die Grünen Herrn Frömmrich hätte die Kriminalpolizei an der Kleidung des Verfassungsschützers Andreas T. -Schmauchspuren- festgestellt (Quelle: FR).

Die Funde wären jedoch wenig aussagekräftig gewesen, da zu viele Spuren von verschiedenen Munitionstypen an der Kleidung feststellbar gewesen wären (Quelle: DIE ZEIT, 05.07.2012, Nr. 28, Seite 6). Andreas Temme war seit dem Jahr 2000 Mitglied des Schützenvereins Hegelsberg. „Seinen Eltern und später auch seiner Frau verschwieg er sein Hobby.“ (Quelle: Spiegel, Nr. 36/2012, S. 41)

Dieser Nachweis von „Rückständen des Mündungsfeuers einer Schusswaffe“ (Quelle: wiki) wäre jedoch den Abgeordneten seitens des Innenministeriums neben anderen Fakten verheimlicht worden, als das Thema 2006 im Parlamentarischen Kontrollgremiums Hessens angesprochen wurde.

Die Aussage des Verfassungsschützers Andreas T. er hätte keine Schüsse am Tatort gehört, stärkt dies nicht gerade.

email an Mitglieder des Untersuchungs-Ausschusses NSU

Am Donnerstag, 28. Juni 2012, findet im Rahmen des Untersuchungs-Ausschusses eine sehr wichtige Befragung statt:

„Prominentester Zeuge wird BKA-Präsident Jörg Ziercke sein. Befragt werden zudem Gerald Hoffmann vom Polizeipräsidium Nordhessen und Lutz Irrgang, früher Direktor des hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz.“ (Quelle: Deutscher Bundestag)

Es wird auch um den ehe. Verfassungsschutz-Mitarbeiter gehen, der in seiner Jugendzeit mit „Kleiner Adolf“ angesprochen wurde, und an einem der Tatorte zur Tatzeit war. email an Mitglieder des Untersuchungs-Ausschusses NSU weiterlesen

Kuriositäten rund um Mord an Halit Yozgat und „Kleiner Adolf“

Bekanntlich war ein Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes, „der den Spitznamen „Klein Adolf“ trägt“, während eines „Ceska-Mordes“ am Tatort anwesend. Zusätzlich gibt es weitere Kuriositäten, die aufhorchen lassen:

„Aufgrund von Ermittlungen, die im Zuge der Aufklärung des Falls ab 2011 eingeleitet wurden, wurde zudem bekannt, dass ein Sektionsassistent des pathologischen Institutes des Klinikums Kassel ein Handy aus der Hosentasche des getöteten Yozgat entwendete. Kuriositäten rund um Mord an Halit Yozgat und „Kleiner Adolf“ weiterlesen

Über “Kleiner Adolf”, Mevlüt Kar und den Kiesewetter-Mord

Folgender Artikel spekuliert über mögliche Verbindungen zwischen den „Ceska-Morden“, dem ehemaligen Verfassungsschützer Andreas T. und der ermordeten Polizistin Kiesewetter.

“Kleiner Adolf”
Ein Mitglied des hessischen Verfassungsschutzes war im Internet-Cafe von Halit Yozgat, als er dort am 6. April 2006 erschossen wurde. Über “Kleiner Adolf”, Mevlüt Kar und den Kiesewetter-Mord weiterlesen