Archiv der Kategorie: Anfangen mit Frieden: Freiwirtschaft

Superreiche zahlen kaum Steuern, erzwingen arbeitslose Einkommen

In einem vielsagenden Interview mit dem Portal „Telepolis“ verteidigte Dr. Dr. Rainer Zitelmann die Vermögenselite. Laut seines Blogs ist er von Beruf u. a. Immobilieninvestor. Für sein Buch „Psychologie der Superreichen: Das verborgene Wissen der Vermögenselite“ befragte er vermögende Menschen und machte sich offenbar viele ihrer Meinungen zu eigen. Er bringt zwei zentrale Argumente, warum die „Superreichen“ weiterhin das Recht haben sollten, von ihren Vermögen zu profitieren: Zum einen würden sie auch mehr Steuern bezahlen und zum anderen wären sie meist „selbstständige Unternehmer und Investoren“, hätten also rechtmäßig ihren Reichtum sich erarbeitet. Im Folgenden wird kritisch auf diese Begründungen eingegangen. Superreiche zahlen kaum Steuern, erzwingen arbeitslose Einkommen weiterlesen

So könnte Donald Trump Amerika stark machen

Der kommende US-Präsident Donald Trump versprach im Wahlkampf, die US-Wirtschaft zu beleben, Arbeitsplätze zu schaffen sowie die korrupten Eliten zu bekämpfen. Seine Regierung würde die Steuern senken und in die Infrastruktur investieren.

Offen ist bisher, wie er dies gegenfinanzieren will. Die Vergangenheit zeigt, dass durch Steuersenkungen der Staat nicht mehr einnehmen kann und verschuldet zurückbleibt. Es steht zu befürchten, dass Trump sich massiv Geld bei der Zentralbank ausleiht und die Geldmenge weiter aufbläht. Da das Geld bei den einfachen Menschen ankäme, nicht wie bisher beim Geldadel, dürfte eine Inflation dann unausweichlich sein. Was wäre die Alternative? So könnte Donald Trump Amerika stark machen weiterlesen

Goldene Regeln, goldene Zeiten – so ist eine ausbeutungsfreie Wirtschaft möglich

Im Jahr 1800 ernährten 3 Bauern einen Städter; 200 Jahre später ernährt 1 Bauer 48 Städter. 1800 waren 360 Stunden Handarbeit nötig, um einen Hektar Getreide zu mähen und zu dreschen, heute 1-2 Stunden. Was ist der Unterschied?

Heute gibt es eine Infrastruktur, die es der Landwirtschaft ermöglicht, mehr zu produzieren. Die Allgemeinheit entwickelte sich weiter: Es gibt Straßen, Motoren und gutausgebildete Arbeitskräfte sowie eine Infrastruktur. Der hohe Bildungs- und Gesundheits-Standard ist Errungenschaft unserer Evolution.

Aber warum profitiert der einzelne Landwirt nicht von dem produzierten Ertrag? Weil ihm die Früchte seiner Arbeit weg-genommen werden. Pachtzahlungen steigen, im Gegensatz zu Preisen. Damit stehen immer mehr Landwirte vor dem Aus: Entweder sie produzieren immer größere Mengen oder sie gehen ein. Goldene Regeln, goldene Zeiten – so ist eine ausbeutungsfreie Wirtschaft möglich weiterlesen

Durch Zinsen und Marktmonopole werden Menschen heute ausgebeutet

In der Wirtschaftswissenschaft gibt es zwei ähnliche Richtungen: „Keynessianismus“ und „Freiwirtschaft“. Sie unterscheidet, was die ungerechte Vermögensverteilung, die Ungleichheit verursacht: Der Produktionsprozess oder der Finanzierungsprozess der Produktion sowie Einkünfte aus Monopolen. Damit sind „Renten“ aus den Faktor „Land“ gemeint.

Beispielsweise erkennt Heiner Flassbeck; er gehört zu den sogenannten „Keynessianern“, als eine wichtige Ursache, dass Arbeitnehmerlöhne nicht mehr mit den Produktivitätssteigerungen mitwachsen. Dagegen fordern Freiwirte wie Helmut Creutz eine Umlaufsicherung auf Bargeld und eine gezielte Besteuerung von Renten. Wer hat Recht? Durch Zinsen und Marktmonopole werden Menschen heute ausgebeutet weiterlesen

Steffen Henke im Interview mit „Transitionradio“

Steffen Henke hatte die Gelegenheit, in einem Radiointerview die Zinswirtschaft zu erklären, und den Ausweg durch „fließendes Geld“ aufzuzeigen.

„Transition-Town (zu deutsch: „Stadt im Übergang“) ist im Grunde eine Weiterentwicklung des Permakultur-Konzepts. „Permakultur ist das Schaffen von kleinen Paradiesen hier auf der Erde“ – so die kompakte Definition des Australiers Bill Mollison, der zusammen mit David Holmgren als Begründer der Permakultur (von Permanente Agrikultur ) gilt.“ 

aus der Website „Transition-Town

Bodenwertbasierte Grundsteuer könnte Verschuldungs- und Flüchtlingskrise lösen

Professor Dr. Dirk Löhr gehörte zu den Vordenkern und Wegbereitern einer bodenwertbasierter Grundsteuer. Die heutige Grundsteuer basiert auf dem Wert des Gebäudes und auf Bodenwerten vor 40 Jahren. Stattdessen schlägt Löhr vor, die Höhe der Grundsteuer lediglich nach dem aktuellen Bodenwert auszurichten. Bodenwertbasierte Grundsteuer könnte Verschuldungs- und Flüchtlingskrise lösen weiterlesen

Was ist Freiland? Definition Silvio Gesell

Silvio Gesell (1862-1930) veröffentlichte sein Hauptwerk „die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“ im Jahr 1916. Der Kaufmann Gesell lebte zeitweise in Deutschland, in der Schweiz und in Argentinien. Auf dieser Grundlage machte er Vorschläge, wie alle Grenzen der Welt aufgehoben werden könnten und jeder Mensch frei sein könnte zu leben, wo er will. Seine Vorschläge sind gerade in der momentanen Flüchtlingskrise aktueller denn je.

Bodenwertbasierte Grundsteuer würde Mietpreise verringern

Professor Dr. Dirk Löhr ging in einem weiteren Artikel „Wer hat, dem wird gegeben“ im Internetportal „Telepolis“ auf verschiedene Einwände gegen eine bodenwertbasierte Grundsteuer ein. Weiterhin hielten einige Kommentatoren an ihrer Befürchtung fest, dass die steigende Grundsteuer die Mietpreise steigen lassen würden. An der Diskussion beteiligte ich mich mit folgendem Beitrag. Bodenwertbasierte Grundsteuer würde Mietpreise verringern weiterlesen