Archiv der Kategorie: Empfehlungen

Gebäude-Kollaps in Teheran: ae911truth fordert Suche nach Sprengstoff

Die US-Gruppe „Architekten und Ingenieure für 911-Wahrheit“ (ae911truth) fordert eine ergebnis-offene Untersuchung des Gebäudekollapses in der iranischen Hauptstadt Teheran. Dort kollabierte jüngst das 17-stöckige „Plasco“ Hochhaus innerhalb weniger Sekunden komplett. Die Untersuchung müsste auch die mögliche Verwendung von Explosivmaterial berücksichtigen, also die kontrollierte Sprengung-Hypothese.

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Spielt Tatort „Es lebe der Tod“ auf Beate Zschäpes Selbstbezichtigung an?

Es gab einen interessanten Dialog im letzten Tatort „Es lebe der Tod„. In der Folge gesteht ein Verdächtiger dem Kommissar (Ulrich Tukur) die Tötung von fünf Menschen und „legitimiert“ sich mit gemachten Fotos der toten Opfer. Daraufhin wird er festgenommen. Am tags darauf richtet der Staatsanwalt dem Kommissar aus, dass er den Verdächtigen laufen lassen muss.

„Ich denke, er wird freikommen. Wenn er angeklagt wird, wird er freigesprochen. Wir haben nicht genügend Beweise. Was wir haben, sind Indizien. Ein guter Anwalt nimmt den Fall auseinander.“

Der Staatsanwalt begründet seine Entscheidung: 

  1. An den fünf Tatorten und an den Fotos wurden keine DNA und Fingerabdrücke des Verdächtigen gefunden.
  2. Das Geständnis ist nichts wert, da er es jederzeit widerrufen könnte.
  3. Die Fotos der toten Opfer beweisen nichts, da er diese auch gefunden haben könnte.

Übertragen auf Frau Zschäpe, ergibt sich folgendes: 

  1. An allen 27 Tatorten, gefundenen Mordwaffen wurden keine DNA und Fingerabdrücke von ihr gefunden.
  2. Ihr Geständnis ist nichts wert, da sie es jederzeit widerrufen könnte.
  3. Die gefundenen Waffen u.a. beweisen nichts, da sie diese auch gefunden haben könnte.

Dazu passt folgende Aussage von Michael Buback, dem Sohn des erschossenen RAF-Mordopfers Siegfried Buback. Zwar fanden Ermittler die Tatwaffe bei der RAF-Terroristen Verena Becker, die Bundesanwaltschaft sagte ihm jedoch:

„Es sei naiv anzunehmen, dass die Besitzer der (…) Tatwaffe (…) auch die Täter seien. Eine solch brisante Waffe werde selbstverständlich von den Tätern an Dritte weitergegeben.“

Michael Buback kritisiert Bundesanwaltschaft in Sachen NSU

Britische TV-Serie „Secret State“ thematisiert tiefen Staat, Spitzenpolitiker als dessen Marionetten

Bei den ersten vier Teilen der 2012 gedrehten TV-Serie „secret state“ geht die Handlung um Entschädigungszahlungen, die das global tätige Unternehmen PetroFex an Geschädigte eines Unfalls zahlen soll. Das Großunternehmen besitzt jedoch gute Verbindungen in die Politik, zum Sicherheitsapparat und den Medien und wird so nicht zur Verantwortung gezogen. Eine entscheidende Rolle spielte dabei der Nachrichten- und Sicherheitsdienst der Regierung, welcher die Handys der Akteure abhörte, und auf Seiten des tiefen Staates steht. Es wird verdeutlicht, dass selbst ein Premierminister gegen diesen tiefen Staat am Ende machtlos ist.

Ein Jahr später, 2013, kam durch Edward Snowden ans Licht, dass es im realen Leben tatsächlich ein flächendeckendes Abhörprogramm gibt, dass sogar das Handy der Bundeskanzlerin abgehört wurde. Diese Folge von „Secret State“ beantwortet die Frage naiver Zeitgenossen, warum Geheimdienste Handys kontrollieren und abhören.  Britische TV-Serie „Secret State“ thematisiert tiefen Staat, Spitzenpolitiker als dessen Marionetten weiterlesen

Doku: „Immobilienblase – Pleitegeier“

Der deutsch-französische Fernsehkanal „arte“ präsentierte 2012 die Doku „Immobilienblase – Pleitegeier„. Dort kommen Banker zu Wort, die beim Aufpumpen der US-Immobilienblase beteiligt waren, die bekanntlich 2008 platzte und zur Finanzkrise führte. Die Beschreibungen erinnern stark an die Immobilienblase, die sich gerade in Schweden aufpumpt. Offensichtlich wurde nichts aus der Finanzkrise gelernt. Doku: „Immobilienblase – Pleitegeier“ weiterlesen

Johannes Heinrichs „Sprung aus dem Teufelskreis“

Der deutsche Sozialphilosoph Johannes Heinrichs äußerte sich in seinem Buch „Sprung aus dem Teufelskreis“ über das angespannte Verhältnis zwischen Vertretern der Lehre von Silvio Gesell und Karl Marx. Dabei zeigt Heinrichs, dass er fundierte Kenntnisse der Hauptwerke der beiden Männer hat. In seinem auch für Laien lesbar geschriebenen Buch versucht er zwischen den beiden Lagern zu vermitteln und kritisiert ausdrücklich eine „freiwirtschaftliche Diffamierungspraxis“, die sich gegen Marx Einsichten richten würde. Johannes Heinrichs „Sprung aus dem Teufelskreis“ weiterlesen

Freiwirtschafts-Experte Prof. Kreiß erklärt Linken, was sie realpolitisch machen könnten

Professor Dr. Christian Kreiß hielt einen freiwirtschaftlichen Vortrag bei „attac München & Akademie Solidarische Ökonomie“. Er plädierte u. a. für eine bodenwertbasierte Grundsteuer und eine Umlaufsicherung von Bargeld.  Im Anschluss wurde er zum Teil harsch kritisiert, seine Vorschläge wären zu lasch. Die Moderatorin fühlte sich vielleicht sogar ein bisschen „verarscht“. Ein Zuschauer hinterfragte, ob nicht besser auf revolutionäre Umbrüche gewartet würde, um dann die Eigentums- und Wirtschaftsordnung zu verändern.

Prof. Kreiß Antwort war, dass er Verbesserungsvorschläge unterbreitet hat, die jetzt realpolitisch umsetzbar wären, etwa für linke Politiker wie Tsipras. Es wären nur „die ersten schüchternen Schritte, die noch einigermaßen konsensfähig sein könnten.“ Für mehr „wären die Menschen nicht weit genug. Das ist der Kompass, wo wir in mehreren Generationen hin müssten.“

Prof. Kreiß wies darauf hin, dass höhere Erbschaftssteuern, Einkommenssteuern die Exponentialfunktion der Vermögensstrukturen nur abschwächen können. 

christian-kreiß

„Einkommenssteuer reicht auch nicht, weil wir können unsere Löhne nicht mit 70% besteuern, ja dann bleibt nichts mehr. 
Also wir müssen an die Quellen, an diese nicht-Arbeitseinkommen ran, an die leistungslosen Einkommen, wir müssen an die Vermögen ran.“ (youtube)

Prof. Kreiß zeigte in seinem Vortrag eine Grafik mit folgenden konkreten Vorschlägen:

  • Vermögensteuer auf nicht selbst genutztes Bodeneigentum: 3% p.a.
  • Vermögensteuer auf Unternehmensanteile für Anteilseigner, die nicht im Unternehmen mitarbeiten: 3% p.a.
  • Aufhebung des Zinseszinses durch Freigeld, Umlaufsicherung, alterndes Geld. Bsp. Chiemgauer“

Empfehlung des Dokufilms „Und dann der Regen“

Der Spielfilm „Und dann der Regen“ beruht auf gleich zwei wahren Begebenheiten: Der Kampf des Ureinwohners Hatuey gegen die spanischen Invasoren, der mit seinem Feuertod 1512 endete, und der sogenannte „Wasserkrieg“ im Jahr 2000 in der bolivianischen Stadt Cochabamba.

Die Handlung ist, dass ein spanisches Fernsehteam die Geschichte von „Hatuey“ verfilmt. Der bolivianische Darsteller ist jedoch einer der Führer gegen die Wasser-Privatisierung, die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) ausging.

Durch diese Vermischung der zwei historischen Begebenheiten wird klar, dass die Eliten weiterhin die große Mehrheit der Menschen ausbeuten will. Es änderte sich kaum etwas.

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Ist Deutschland eine US-Kolonie?

04.07.2014, Thomas Drake, ehemaliger Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA über den deutschen Geheimdienst „BND“:

„BND als „Wurmfortsatz der NSA„“ (sz)

Kann oder will uns Clemens Binninger nicht vor den US-Spitzeln schützen?

„Mehrere deutsche Politiker, Journalisten, Denker und selbst das deutsche Fernsehen sehen Deutschland seit 1945 bis heute als ein durch die USA besetztes Gebiet, die deutsche Regierung ist nur eine Marionettenregierung der USA und das deutsche Volk hat weder eine innen- noch außenpolitische Souveränität. Das erkennt man auch sehr gut an der Tatsache, dass Frau Angela Merkel (CDU) keinerlei Konsequenzen aufgrund der NSA-Abhöraffäre gezogen hat und einfach zur Tagesordnung übergangen ist. Jedes andere Land hätte alle US-Diplomaten sofort ausgewiesen und zur Persona non grata erklärt.

Unbestrittener Fakt im Jahre 2014 ist, dass Deutschland

-… immer noch keinen Friedensvertrag mit den Alliierten hat!
-… immer noch dem alliierten Besatzungsstatut unterliegt!
-… immer noch keine eigene Verfassung hat!

Im Alliierten Besatzungsstatut heißt es:

Die Westmächte behalten sich im Besatzungsstatut sogar das Recht vor, die „Ausübung der vollen Regierungsgewalt ganz oder teilweise wieder aufzunehmen, wenn sie dies für unerlässlich erachten für die Sicherheit oder zur Aufrechterhaltung der demokratischen Ordnung in Deutschland“.

Im Artikel 146 des Grundgesetzes heißt es:

„Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“

Den zitierten Artikel 146 des Grundgesetzes sollte sich jeder mal in Ruhe durchlesen und durch den Kopf gehen lassen. Die Deutsche „Einheit“ ist gemäß Deutsch-Deutschen Staatsvertrag keine Wiedervereinigung, sondern eine Eingliederung der Deutschen Demokratischen Republik in die Bundesrepublik Deutschland. Für eine „Wiedervereinigung“ hätte man beide deutsche Staaten, sowohl die BRD als auch die DDR, auflösen und einen neuen Staat, mit eigener Verfassung -über die das Volk abstimmt- gründen müssen. Dies ist nie geschehen. Das durch die Alliierten 1949 entworfene Konstrukt „Bundesrepublik Deutschland“ besteht allerdings bis heute.

Grundgesetz Artikel 146
http://dejure.org/gesetze/GG/146.html

Zwei-plus-Vier-Vertrag
http://www.documentarchiv.de/brd/2p4….

Deutsch-Deutscher Staatsvertrag
http://www.gesetze-im-internet.de/ein…

Alliiertes Besatzungsstatut
http://www.hdg.de/lemo/html/dokumente…

http://www.hdg.de/lemo/html/Nachkrieg…

Pariser Verträge
http://www.1000dokumente.de/?c=dokume…

Äußerungen von Angela Merkel zum besetzen Deutschland
https://www.facebook.com/photo.php?v=…