Archiv der Kategorie: Empfehlungen

Buchvorstellung: Das Ende der Rentenökonomie, Teil 3) Verwirrung auflösen

Teil 3) Vewirrung auflösen, Gliederung

  1. Bodenspekulation als Ersparnissbildung lohnt sich nur für Großgrundbesitzer
  2. Die Dicken mästen und die Armen verhungern lassen
  3. Heutige Steuern richten großen wirtschaftlichen Schaden an
  4. Warum verstehen Menschen nicht Ausbeutungssystem?
    1. Sterilisierung der Volkswirtschaft
    2. Thomas Piketty
    3. Karl Marx
    4. Linke Parteien, Syriza, Podemos
    5. Neoliberale

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Buchvorstellung: Das Ende der Rentenökonomie, Teil 2) Umverteilung stoppen

Gliederung von Teil 2) Umverteilung stoppen 

  1. Deswegen ist der Sozialstaat in der Krise
  2. Politik erscheint ahnungslos über Unrechtssystem
  3. Ans Fundament der strukturellen Ungleichheit gehen
  4. Gesellschaftlich-sanktionierter Tötungskult
  5. Heutiges Steuersystem ist für Umverteilung von unten nach oben verantwortlich
  6. Abschaffung aller Steuern zugunsten einer einzigen Abgabe auf den Bodenertrag.

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Buchvorstellung: Das Ende der Rentenökonomie, Teil 1) Bodenwert besteuern

Prof. Dr. Dirk Löhr und Fred Harrison gaben dieses Jahr das Buch „Das Ende der Rentenökonomie“ heraus. Darin legen sie mit verschiedenen anderen Autoren dar, „wie wir globale Wohlfahrt herstellen und eine nachhaltige Zukunft bauen können“. Das Buch ist Mason Gaffney gewidmet.

Ich zitiere verschiedene besonders eindrucksvolle Aussagen der Autoren und fasse sie in drei Teilen zusammen: Teil 1) Bodenwert besteuern, Teil 2) Umverteilung stoppen, Teil 3) Verwirrung auflösen.

Am 18./19. November 2017 finden die 60. Mündener Gespräche zum Thema „Bodenreform und Staatsfinanzierung“ in Wuppertal statt, u. a. mit Prof. Dr. Löhr. Hier ist das Anmeldeformular.

Gliederung Teil 1) Bodenwert besteuern

  1. Woher kommen Bodenrenten?
  2. Bodenwertsteuer hat positiven Effekt auf Produktivität
  3. Idee einer Bodenwertsteuer stammt vom „Aufklärer“ Adam Smith
  4. Geoklassische Wirtschaftswissenschaft
  5. Henry George
  6. Henry George Theorem
  7. Mason Gaffney

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Naidoo fragt Politiker: „Wie lange wollt ihr noch Marionetten sein?“

„Wie lange wollt Ihr noch Marionetten sein
Seht Ihr nicht, Ihr seid nur Steigbügelhalter
Merkt Ihr nicht, Ihr steht bald ganz allein
Für Eure Puppenspieler seid Ihr nur Sachverwalter

Wie lange wollt Ihr noch Marionetten sein
Seht Ihr nicht, Ihr seid nur Steigbügelhalter
Merkt Ihr nicht, Ihr steht bald ganz allein
Für Eure Puppenspieler seid Ihr nur Sachverwalter

Weil Ihr die Tatsachen schon wieder verdreht
Werden wir einschreiten
Und weil Ihr Euch an Unschuldigen vergeht
Werden wir unsere Schutzschirme ausbreiten
Weil Ihr die Tatsachen schon wieder verdreht
Müssen wir einschreiten
Und weil Ihr Euch an Unschuldigen vergeht
Müssen wir unsere Schutzschirme ausbreiten

Wie lange wollt Ihr noch Marionetten sein
Seht Ihr nicht, Ihr seid nur Steigbügelhalter
Merkt Ihr nicht, Ihr steht bald ganz allein
Für Eure Puppenspieler seid Ihr nur Sachverwalter

Wie lange wollt Ihr noch Marionetten sein
Seht Ihr nicht, Ihr seid nur Steigbügelhalter
Merkt Ihr nicht, Ihr steht bald ganz allein
Für Eure Puppenspieler seid Ihr nur Sachverwalter

Aufgereiht zum scheitern wie Perlen an einer Perlenkette
Geht eine Matruschka weiter, ein Kampf um Eure Ehrenrettung
Ihr seid blind für Nylonfäden an Euren Gliedern und
Hat man Euch im Bundestag, Ihr zittert wie Eure Gliedmassen
Alles nur peinlich und so was nennt sich dann Volksvertreter
Teile Eures Volks- nennt Euch schon Hoch, beziehungsweise Volksverräter
Alles wird vergeben, wenn Ihr einsichtig seid
Sonst sorgt der wütende Bauer mit der Forke dafür, dass Ihr Einsichtig seid
Mit dem Zweiten sieht man besch…

Wir steigen Euch auf’s Dach und verändern Radiowellen
Wenn Ihr die Tür nicht aufmacht, öffnet sich plötzlich ein Warnung durch’s Fenster
Vom Stadium zum Zentrum einer Wahrheitsbewegung
Im Name des Zetters erstrahlt die Neonreklame im Regen
Zusammen mit den Söhnen werde ich Farbe bekennen
Eure Parlamente erinnern mich stark an Puppentheater
Ihr wandelt an Fäden wie Marionetten
Bis wir Euch mit scharfer Schere von der Nabelschnur Babylon’s trennen!

Ihr seid so langsam und träge
Es ist entsetzlich
Denkt, Ihr wisst alles besser
Und besser geht’s nicht, schätz ich
Doch wir denken für Euch mit und lieben Euch als Menschen
Als Volks-in-die-Fresse-Treter, stösst Ihr an Eure Grenzen
Und etwas namens Pizza gibt’s ja noch auf der Rechnung
Bei näherer Betrachtung steigert sich doch das Entsetzen
Und wenn ich nur einen in die Finger krieg
Dann zerreiß ich ihn in Fetzen
Und da hilft auch kein Verstecken hinter Paragraphen und Gesetzen

Wie lange wollt Ihr noch Marionetten sein
Seht Ihr nicht, Ihr seid nur Steigbügelhalter
Merkt Ihr nicht, Ihr steht bald ganz allein
Für Eure Puppenspieler seid Ihr nur Sachverwalter

Wie lange wollt Ihr noch Marionetten sein
Seht Ihr nicht, Ihr seid nur Steigbügelhalter
Merkt Ihr nicht, Ihr steht bald ganz allein
Für Eure Puppenspieler seid Ihr nur Sachverwalter“ (youtube)

Spielfilm „I wie Ikarus“ dreht sich um Verschwörung zur Ermordung von John F. Kennedy

Der Spielfilm „‚I‘ wie Ikarus“ stammt aus dem Jahr 1979 und spielt auf die Ermordung des US-Präsidenten John F. Kennedy an sowie auf die damaligen Untersuchungen, die die wahren Hintergründe vertuschten und die Behörden weißwuschen. Der Geheimdienst „CIA“ schlug 1967 dafür vor, mit der Bezeichnung „Verschwörungstheoretiker“ Kritiker pauschal als Spinner zu delegitimieren. Der Film ist aktuell, da offen eine Ermordung des derzeitigen US-Präsidenten Trump diskutiert wird. Spielfilm „I wie Ikarus“ dreht sich um Verschwörung zur Ermordung von John F. Kennedy weiterlesen

Gebäude-Kollaps in Teheran: ae911truth fordert Suche nach Sprengstoff

Die US-Gruppe „Architekten und Ingenieure für 911-Wahrheit“ (ae911truth) fordert eine ergebnis-offene Untersuchung des Gebäudekollapses in der iranischen Hauptstadt Teheran. Dort kollabierte jüngst das 17-stöckige „Plasco“ Hochhaus innerhalb weniger Sekunden komplett. Die Untersuchung müsste auch die mögliche Verwendung von Explosivmaterial berücksichtigen, also die kontrollierte Sprengung-Hypothese.

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Spielt Tatort „Es lebe der Tod“ auf Beate Zschäpes Selbstbezichtigung an?

Es gab einen interessanten Dialog im letzten Tatort „Es lebe der Tod„. In der Folge gesteht ein Verdächtiger dem Kommissar (Ulrich Tukur) die Tötung von fünf Menschen und „legitimiert“ sich mit gemachten Fotos der toten Opfer. Daraufhin wird er festgenommen. Am tags darauf richtet der Staatsanwalt dem Kommissar aus, dass er den Verdächtigen laufen lassen muss.

„Ich denke, er wird freikommen. Wenn er angeklagt wird, wird er freigesprochen. Wir haben nicht genügend Beweise. Was wir haben, sind Indizien. Ein guter Anwalt nimmt den Fall auseinander.“

Der Staatsanwalt begründet seine Entscheidung: 

  1. An den fünf Tatorten und an den Fotos wurden keine DNA und Fingerabdrücke des Verdächtigen gefunden.
  2. Das Geständnis ist nichts wert, da er es jederzeit widerrufen könnte.
  3. Die Fotos der toten Opfer beweisen nichts, da er diese auch gefunden haben könnte.

Übertragen auf Frau Zschäpe, ergibt sich folgendes: 

  1. An allen 27 Tatorten, gefundenen Mordwaffen wurden keine DNA und Fingerabdrücke von ihr gefunden.
  2. Ihr Geständnis ist nichts wert, da sie es jederzeit widerrufen könnte.
  3. Die gefundenen Waffen u.a. beweisen nichts, da sie diese auch gefunden haben könnte.

Dazu passt folgende Aussage von Michael Buback, dem Sohn des erschossenen RAF-Mordopfers Siegfried Buback. Zwar fanden Ermittler die Tatwaffe bei der RAF-Terroristen Verena Becker, die Bundesanwaltschaft sagte ihm jedoch:

„Es sei naiv anzunehmen, dass die Besitzer der (…) Tatwaffe (…) auch die Täter seien. Eine solch brisante Waffe werde selbstverständlich von den Tätern an Dritte weitergegeben.“

Michael Buback kritisiert Bundesanwaltschaft in Sachen NSU

Britische TV-Serie „Secret State“ thematisiert tiefen Staat, Spitzenpolitiker als dessen Marionetten

Bei den ersten vier Teilen der 2012 gedrehten TV-Serie „secret state“ geht die Handlung um Entschädigungszahlungen, die das global tätige Unternehmen PetroFex an Geschädigte eines Unfalls zahlen soll. Das Großunternehmen besitzt jedoch gute Verbindungen in die Politik, zum Sicherheitsapparat und den Medien und wird so nicht zur Verantwortung gezogen. Eine entscheidende Rolle spielte dabei der Nachrichten- und Sicherheitsdienst der Regierung, welcher die Handys der Akteure abhörte, und auf Seiten des tiefen Staates steht. Es wird verdeutlicht, dass selbst ein Premierminister gegen diesen tiefen Staat am Ende machtlos ist.

Ein Jahr später, 2013, kam durch Edward Snowden ans Licht, dass es im realen Leben tatsächlich ein flächendeckendes Abhörprogramm gibt, dass sogar das Handy der Bundeskanzlerin abgehört wurde. Diese Folge von „Secret State“ beantwortet die Frage naiver Zeitgenossen, warum Geheimdienste Handys kontrollieren und abhören.  Britische TV-Serie „Secret State“ thematisiert tiefen Staat, Spitzenpolitiker als dessen Marionetten weiterlesen