Archiv der Kategorie: Nicht aufgeklärter Terror

Einführung in das Ungeheuerliche – Geheimdienstliche Manipulationen in Terrorfällen

Eine Lese- und Verbreitungsempfehlung

Es ist manchmal frustrierend, Bekannten und Freunden verständlich zu machen, in welchem Ausmaß im NSU-Komplex von Ermittlungsbehörden offensichtlich Beweise unterschlagen, gefälscht oder ganz erfunden worden sind. Es handelt sich dabei eben um schwerverdauliche Kost für jeden, der daran glauben will, dass solche Dinge von den Beteiligten mit einem Minimum an Ehrlichkeit und Gesetzestreue gehandhabt werden. Eine Person, die daran Zweifel sät, muss damit rechnen, dass man sie schräg anschaut. Es ist eben weniger belastend, einen Einzelnen zu belächeln, der seine neugierige Nase in diesen unglaublichen Fall gesteckt hat, als sich einem ungeheuerlichen Verdacht gegen Amtsträger und Institutionen der Republik zu stellen. Einführung in das Ungeheuerliche – Geheimdienstliche Manipulationen in Terrorfällen weiterlesen

Oktoberfest Bombe: So wurde Aufklärung medial sabotiert

Teil 1 und 2 der Buch-Zusammenfassung “Oktoberfest, das Attentat” veranschaulichten Versagen und Vertuschung der Bundesanwaltschaft – sie hätte die Aufgabe den schlimmsten Terroranschlag der Bundesrepublik aufzuklären. Dieser Teil 3 zeigt das Zusammenspiel mit Medien, welches Ermittlungen zunichte machte. Es konnte damit die öffentliche Meinung manipuliert werden. Oktoberfest Bombe: So wurde Aufklärung medial sabotiert weiterlesen

War die Oktoberfest-Bombe eine NATO-Gladio-Aktion?

Nachdem die geheime NATO-„Gladio“-Gruppe „Bund Deutscher Jugend“ wegen Terror-Verdachts aufgelöst wurde (Friedensblick), gab es offenbar eine strategische Neuausrichtung:

„An Stelle einer zentralen rechten Organisation wurde ein Netz von verflochtenen Gruppierungen geschaffen.“ (dossier)

Es scheint, dass seitdem militante Gruppen bis heute indirekt durch den Einsatz von bezahlten Informanten (V-Leuten) gegründet, mitfinanziert und mit Waffen versorgt werden. War die Oktoberfest-Bombe eine NATO-Gladio-Aktion? weiterlesen

Buch-Zusammenfassung: “Oktoberfest, das Attentat”, Teil 2

Die Darstellung der Bundesanwaltschaft ist, dass die Münchner Bombe vom Oktoberfest 1980 das Werk eines Einzeltäters war. In seinem Buch „Oktoberfest, Das Attentat“ weist Autor Ulrich Chaussy auf die dünne Beweislage gegen Köhler hin und den Versuch, ein „Monster“ aus ihm zu machen. Buch-Zusammenfassung: “Oktoberfest, das Attentat”, Teil 2 weiterlesen

Buch-Zusammenfassung: „Oktoberfest, das Attentat“, Ulrich Chaussy, Teil 1

Der Münchner Journalist Ulrich Chaussy untersucht seit Jahrzehnten das Oktoberfest-Attentat und veröffentlichte seine neuesten Erkenntnisse 2014 in Buchform: „Oktoberfest, das Attentat“. Darin zitiert Ulrich Chaussy aus Ermittlungsakten, die ihm zugespielt wurden, und aus Gesprächen mit Zeugen und Ermittlern. Dieser Artikel fasst die Inhalte zusammen, alle Angaben von Seitenzahlen beziehen sich auf das Buch. Buch-Zusammenfassung: „Oktoberfest, das Attentat“, Ulrich Chaussy, Teil 1 weiterlesen

Film „Der blinde Fleck“ zeigt Vertuschung: Oktoberfest-Attentat, NSU

Dem Bayerischen Rundfunk (BR) ist hoch anzurechnen, sich an ein „heißes Eisen“ heran-zu-trauen. Heiß – weil es die sogenannten „Pannen“ filmisch darstellt, die während der Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat (1980) gemacht wurden. Der Thriller „der blinde Fleck“ setzt schlüssig die Fakten zu einer plausiblen Erklärung zusammen: Die Hintermänner hinter dem (angeblichen) Einzeltäter Gundolf Köhler sollten geschützt werden, das Terror-Netzwerk vertuscht und zwar von Staats wegen! Der Film basiert auf den Recherchen des investigativen Journalisten Ulrich Chaussy. Es ergeben sich Parallelen zur gegenwärtigen Staats-Affäre um das Netzwerk „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) und dem Trio Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe. Film „Der blinde Fleck“ zeigt Vertuschung: Oktoberfest-Attentat, NSU weiterlesen

Die Bombe von Oklahoma und Andreas Strassmeir

Am 19. April 1995 verübte nach US-Regierungs-Darstellung eine drei-köpfige terroristische „Kleinstzelle“ um Haupttäter McVeigh einen der tödlichsten Bombenanschläge in den USA, 168 Tote. Ähnlich wie im NSU-Skandal gibt es Indizien, dass die „Kleinstzelle“ Teil eines Netzwerkes war – durchsetzt mit Informanten der Geheimdienste. Insbesondere fiel der Verdacht auf den ehemaligen Bundeswehr-Offizier Andreas Strassmeir; Sohn des damaligen Berliner CDU-Spitzenpolitikers Günter Strassmeir. Es gibt Hinweise, dass er der Bruder des derzeitigen Berliner Justizsenators Alexander Strassmeir sein könnte. Tatsächlich hatte Günter Strassmeir einen Sohn namens Alexander (parlament-berlin). Meine Anfrage an die Senatsverwaltung, ob dies so sei, blieb bisher unbeantwortet. Die Bombe von Oklahoma und Andreas Strassmeir weiterlesen

Rote Armee Fraktion = Nationalsozialistischer Untergrund

Die Mitglieder des NSU sahen sich selbst als eine Art braune RAF. Im 2011 verschickten NSU-Bekennerfilm findet sich eine Anspielung in Form eines RAF-Symbols. Der Chef des Thüringer Landeskriminalamtes (LKA) Uwe Kranz (1992-1997) warnte in den 90er Jahren vor einer entstehenden rechts-terroristischen Gruppe:

“Die Gefahr besteht, dass sich so etwas bildet wie eine Braune Armee Fraktion.” (1)

Diese Einschätzung stellte sich also als begründet heraus. Folgender Artikel analysiert daher die sich ähnelnden Hintergründe dieser beiden bewaffneten Terrororganisationen.

Rote Armee Fraktion = Nationalsozialistischer Untergrund weiterlesen