Archiv der Kategorie: Medienkritik

BILD-Zeitung bestätigt Mundlos-Selbstmord!

Die BILD-Zeitung rekonstruierte die Vorgänge im Wohnmobil am 04.11.2011, Überschrift:

„Die letzten Stunden im Leben der Killer-Nazis. Vor einem Jahr richteten sich die NSU-Mörder selbst.“

Die Zeitung erhielt anscheinend von den Behörden Tatort-Fotos und einen Obduktionsbericht und revanchiert sich mit einer linientreuen, unkritischen Berichterstattung, die alle offenen Fragen ignoriert. Hervorstechend ist jedoch folgende Information:

„Dann setzt er sich auf den Boden, legt die Pumpgun vor sich, steckt die Waffe in den Mund, tötet sich. Das belegen Obduktionsergebnisse, aber auch BILD vorliegende Fotos der Toten.“ (bild)

Mundlos legte die Schusswaffe auf den Boden „vor sich“ und nahm in die Waffe in den Mund? Das heißt, dass er den Abzug mit seinem Zehen bedient hätte.

Die Frage ist jedoch eine andere: Hatte Mundlos eine Brustverletzung oder nicht? Augenzeugen berichteten darüber, siehe „NSU – die wesentlichen Ungereimtheiten.“ BILD-Zeitung bestätigt Mundlos-Selbstmord! weiterlesen

Hans Leyendecker – Siegfried Mundlos hat wohl Recht!

Hans Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung griff am 21.04.2012 Herrn Siegfried Mundlos an, er wäre „eigentlich ein Verschwörungstheoretiker, der sich von seinen Verschwörungstheorien sofort distanziert.“ Dabei scheint es jetzt, dass der Vater des mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Mundlos mit seinem Urteil doch Recht behält! Die „Pannen“-Serie beim Verfassungsschutz, die Affären um die Mundlos-Akte beim Bundeswehr-Geheimdienst MAD, Zschäpes angebliche Doppelgängerin beim Verfassungschutz, der TNT-Lieferant und spätere Informant Thomas Starke, lassen auf sein Urteil schließen. Hans Leyendecker – Siegfried Mundlos hat wohl Recht! weiterlesen

NSU: Medien, Politik und das Totschlags-Argument „Verschwörungstheorie“

Jetzt wird medial massiv der politische Kampf-Begriff „Verschwörungstheorie“ausgepackt, um die sich verdichteten Verdachtsmomente und Vorwürfe gegen den Verfassungsschutz abzutun. Stets hören und lesen Menschen von „Pannen“ oder gar von „Dummheit“ im Verfassungsschutz. Entsprechende Entschuldigungen finden breiten medialen Raum, stets begleitet von dem Ermittlungsergebnis voraus-eilenden Freisprüchen. Das zeigt auch Wirkung auf manche Politiker, die sich von „Verschwörungstheorien“ distanzieren. NSU: Medien, Politik und das Totschlags-Argument „Verschwörungstheorie“ weiterlesen