Alle Beiträge von Georg Lehle

NSU-Morde sind „unser“ 11. September 2001!

Generalbundesanwalt Harald Range bezeichnet die NSU-Morde als Deutschlands 9/11, „unser 11. September“. Da kann man ihm nur zustimmen. In der offiziellen Darstellung dieser beiden terroristischen Anschlags-Serien gibt es viele Gemeinsamkeiten: Irrationale Terroristen, Zufälle, Doppelgänger, Vorahnungen, nur teilweise heißes Feuer. NSU-Morde sind „unser“ 11. September 2001! weiterlesen

Misstrauen gegen den Verfassungsschutz!

Eine „Aufklärung“ der Mord-Serie wird anscheinend nicht seitens Generalbundesanwaltschaft und Verfassungsschutz vorangetrieben! Es herrscht Misstrauen gegen diese Institutionen! Im November 2011 wurde nur von einem einzigen V-Mann in NSU-Nähe gesprochen, jetzt sind es bereits 40 Informanten, die im Thüringer Heimatschutz aktiv gewesen wären. Warum wurde diese Information monatelang und hartnäckig verheimlicht? Misstrauen gegen den Verfassungsschutz! weiterlesen

Rekonstruktion des NSU-Mordes an Halit Yozgat

Am 6. April 2006 fand in Kassel das letzte Attentat mit einer Schusswaffe der Marke „Ceska“ statt, das Mordopfer war Halit Yozgat. Zuvor wurden ab dem Jahr 2000 ein griechisch-stämmiger und sieben türkisch-stämmige Menschen erschossen. Da die Mordserie mit diesem Mord aufhörte, spekulierten Kriminalisten, dass die Ermittler dem Täter bzw. Täterkreis zu nahe kamen. In der Tat wurde eine Person festgenommen, die „die erste heiße Spur in dieser Serie überhaupt“ war (Die Zeit, 05.07.12, Nr. 28, Seite 6). Es war ein Verfassungsschützer. Der Spiegel und die sueddeutsche meinen, er wäre nur „am falschen Zeitpunkt am falschen Ort gewesen“. Doch wie kommen solche Freisprüche zustande, wenn die zeitlichen Umstände unterschiedlich dargestellt werden, die Aussage eines wichtigen Zeugen ignoriert, überhaupt ein Informations-Chaos besteht? Rekonstruktion des NSU-Mordes an Halit Yozgat weiterlesen

Kritik an der neo-liberalen Wirtschaftspolitik

Für neue Kredite seitens des IWF und des europäischen Rettungsschirms müssen die betreffenden Länder eine bestimmte sogenannte „neo-liberale“ Wirtschaftspolitik umsetzen. Dazu gehören vor allem der Verkauf und die Privatisierung von Staatsunternehmen sowie Kürzungen staatlicher (Sozial)-Leistungen und Investitionen sowie Steuererhöhungen. Der Markt regulierte sich selbst. Mit jedem staatlichen Eingriff würde man „evolutionäre“ Prozesse stören. Kritiker bezeichnen den Kurs als „Raubtier-Kapitalismus“, denn er führte dazu, dass die Reichen immer reicher und die Zahl der Armen immer mehr zunimmt. Kritik an der neo-liberalen Wirtschaftspolitik weiterlesen

Zeit ist Liebe und nicht Geld!

Zeit ist (gleich) Liebe – diesen wunderbaren Worten möchte ich eine andere, im Berufs- und Alltagsleben sehr gängige, oft gebrauchte Redewendung – ebenfalls drei Worte – gegenüberstellen:

„Zeit ist Geld.“ Zeit ist Liebe und nicht Geld! weiterlesen

Verschuldungskrise: Wir sind gegeneinander ausgespielt!

Aufgrund der Medien-Kampagne – sind die „kleinen Leute“ nun gegeneinander ausgespielt. Ein Großteil der Deutschen ist inzwischen dermaßen verhetzt,  dass sie für die europäische Verschuldungskrise staatliche Misswirtschaft verantwortlich machen, oder sogenannte Sozialschmarotzer, die nicht arbeiten und von staatlicher Fürsorge leben. Die super-reichen 10 % der Bevölkerung dagegen, die auch nicht arbeiten sondern lediglich ihr Geld auf der Bank für sich arbeiten lassen, sind kein Thema. Verschuldungskrise: Wir sind gegeneinander ausgespielt! weiterlesen

Die politische Klasse treibt uns in die Verschuldungsfalle

Die (angeblich) ent-schuldenden „Lösungen“ der Verschuldungskrise wirken nicht, doch sie werden sowohl von rot-grünen wie auch von konservativen Spitzenpolitikern stur weiter-verfolgt. Warum verweigern Politiker ein nachhaltiges Geldsystem ohne Zinses-Zins und Verschuldungszwang? Stattdessen treiben sie uns durch Übernahme von Bankverlusten und Spar-Diktaten sogar immer tiefer in die Verschuldungsfalle hinein. Die politische Klasse treibt uns in die Verschuldungsfalle weiterlesen

Für einen menschlichen Strafvollzug – im Interesse aller!

In den USA werden Schwer-Kriminelle mit der Todesstrafe bestraft oder für lange Zeit weg-gesperrt. Die Haftbedingungen sind hart, Gewalt ist an der Tagungsordnung. Dagegen gibt es selbst in den USA Alternativen. Es gibt eine Pferdefarm, in der Häftlinge wilde Mustangs zähmen und starke Bindungen aufbauen lernen. In Norwegen gibt es eine Insel, in der die Haft an Urlaub erinnert. Es wird dort jedoch intensiv an den sozialen Kompetenzen gearbeitet, die Kriminellen sollen „frei von Hassgefühlen“ werden. Der Erfolg ist stets eine niedrigere Rückfall-Quote der Häftlinge nach ihrer Entlassung als in „normalen“ Gefängnissen. Für einen menschlichen Strafvollzug – im Interesse aller! weiterlesen

Island zeigt den Weg aus der Krise

Der Bericht von Dietrich Krauß vom Saarländischen Rundfunks verdeutlicht, dass die Spar- und Privatisierungspoltik nicht „alternativlos“ ist. Der isländische Staatspräsident Olafur Ragnar Grimsson machte deutlich, dass ihm die Interessen der Finanzmärkte weniger wichtig sind – als der Wille der Bevölkerung:

„Island hat sich dafür entschieden, den demokratischen Weg zu gehen. Und ich glaube, das ist auch ein Grund dafür, warum sich unsere Wirtschaft so viel besser und schneller erholt hat als jede andere Volkswirtschaft in Europa.“ Island zeigt den Weg aus der Krise weiterlesen

Autoritäre Schulformen ent-menschlichen. Wo sind Alternativen?

Am Schulsystem Finnlands sehen wir, dass Menschen über sich hinauswachsen können, wenn sie an ihren Eigenwert und Mitmenschlichkeit herangeführt werden. Finnlands Schüler gehören laut PISA-Studie in allen schulischen Lern-Bereichen zu den besten der Welt. Das kann man von dem deutschen Schülern nicht gerade behaupten. Gleichzeitig gibt es in Finnland weniger Korruption als in Deutschland – warum ist dies so? Autoritäre Schulformen ent-menschlichen. Wo sind Alternativen? weiterlesen