Ukraine: Fotos von gewalttätigen, schießenden „Demonstranten“

Die Bestürzung des politischen Europas über die Auseinandersetzungen in der Ukraine ist leider einseitig, da offensichtlich machtpolitisch motiviert. Man will dort einer genehmen Regierung an die Macht verhelfen.

Die Hintergründe, warum bisher zwei (lt. ukrainische Regierung) oder fünf (lt. Opposition) Demonstranten erschossen wurden, ist unklar. Angesichts der Fotos wirkt es jedoch wie ein Wunder, dass noch nicht mehr Demonstranten aber auch Polizisten getötet wurden.

In Ägypten gab es eine wirkliche Niederschlagung von Demonstrationen mit tausenden von niedergeschossenen Oppositionellen. (Friedensblick)

Ja, es gibt in der Ukraine Straßenschlachten, aber von regelrechten Massakern kann gottseidank keine Rede sein!

Auch wegen der geringen Todesopfer – kann nicht davon gesprochen werden, dass die frei gewählte Regierung der Ukraine die demokratischen Freiheiten – insbesondere die Möglichkeit zu friedlichen Demonstrationen“ [Angela Merkel] missachtet! (spiegel) Merkel fordert von der ukrainischen Regierung, dass „sie Leben schützt, dass Gewaltanwendung nicht stattfindet.“

Auch das Parlament ist demokratisch legitimiert und verurteilte mehrheitlich Angriffe gewalttätiger Demonstranten auf die Sicherheitskräfte. Deshalb beschnitt sie das Demonstrationsrecht. Das kann kritisiert werden.

Eine Brandbomben-Werkstatt

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Foto: AFP, clarin

Hier sind „Demonstranten“ zu sehen, die Polizisten mit Brandbomben angreifen. (youtube)

Ein Gedanke zu „Ukraine: Fotos von gewalttätigen, schießenden „Demonstranten““

  1. Mein Kommentar zur folgenden Schildung wurde von Spiegel-online nicht freigeschaltet. Bei diesem Artikel wollte man der Propaganda nur zustimmende Kommentare veröffentlichen.

    „Haska: Das kann ich so nicht sagen. Der Maidan hat eigene Sicherheitskräfte, die „Samooborona“. Die haben die Steinewerfer sofort festgenommen und zum Maidan abgeführt. Die wollten keine Eskalation. Ich halte die Steinwürfe für eine gezielte Provokation.

    SPIEGEL ONLINE: Was meinen Sie damit?

    Haska: Die Maidan-Wache konnte nicht alle Steinwürfe verhindern. Es fiel aber schon auf, dass die Polizei sofort darauf geantwortet hat, mit massiver Gewalt. Da waren sofort Berkut-Scharfschützen auf den Dächern, die mit Gummigeschossen auf die Demonstranten geschossen haben.SPIEGEL ONLINE: Wer sind diese Wachmannschaften des Maidan?

    Haska: Die stehen auf den Barrikaden und passen auf, dass keine „Tituschki“ einsickern, von der Staatsmacht angeheuerte Schlägertypen und Provokateure. Da sind auch viele Afghanistan-Veteranen dabei. Die tragen zwar Stahlhelme und Schutzwesten, sind aber keine Kämpfer. Die wollten die Polizei schützen, deshalb haben sie die Steinewerfer abgeführt.

    SPIEGEL ONLINE: Was treibt die Menschen auf die Straße?

    Haska: Man muss kein Prophet sein, um diese Frage beantworten zu können. Was mich ungemein ärgert, sind die Leute in Deutschland, die in Internetforen schreiben, das seien alles Kriminelle, Nationalisten und Krawallmacher. Das stimmt nicht. Die Leute stehen hier, weil sie ein anderes Land wollen, ein Land, das nicht mehr durch und durch verseucht ist mit Korruption. Sie wollen eine gerechte Regierung, einen Staat, in dem man Beamte nicht erst schmieren muss, damit sie ihre Arbeit machen.“ (spiegel)

    Mein Kommentar:
    Dieser Darstellung und Kritik kann ich nicht folgen. In dem Protestlager waren richtige Werkstätten, wo Brand-Bomben hergestellt und verteilt wurden. Es waren Katapulte aufgestellt, mit denen man die Bomben auf die Polizisten schleuderten konnte.

    Das waren nicht alles „Agent Provokateurs“, wie wir sie hierzulande übrigens auch kennen. Der Organisationsgrad der gewalttätigen Angriffe auf die Polizei wurde wenigstens von Klitschko etc. im Lager geduldet. Damit machte er am Blutbad mitschuldig.

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