NSU: „Süddeutsche“ Zeitung verteidigt Bundesanwaltschaft

Während des NSU-Skandals vertreten die beiden Süddeutsche-Journalisten Tanjev Schultz und Hans Leyendecker immer wieder die Darstellung des Sicherheits-Apparates (1, 2, 3, 4). Auch jetzt angesichts der massiven Vorwürfe vieler Opfer-Familie, die Bundesanwaltschaft würde Akten zurückhalten. Der Journalist Tanjev Schultz machte in seinem Artikel den Eindruck, dieser Streit würde nur Beate Zschäpe helfen! Frau Zschäpe hätte …

„… durchaus Grund, etwas gelöster zu sein. Denn an diesem Tag steht nicht so sehr die Hauptangeklagte Zschäpe im Zentrum, sondern ein ehemaliger Verfassungsschützer – und plötzlich auch die Bundesanwaltschaft.“

Die Nebenklage der Opfer-Familien würde „einen kleinen Aufstand“ proben! Die „Rolle des Verfassungsschützers Andreas T. regt immer wieder die Fantasie an und wirft bis heute viele Fragen auf.“ Es würde „Material für Verschwörungstheorien“ geben!

„Selbst wenn er mit der Tat selbst nichts zu tun hatte, halten es viele für wahrscheinlich, dass er irgendetwas von dem Mord mitbekommen haben müsste.“

„Bevor das Gericht eine Pause einlegt, (…) ziehen die Nebenkläger noch einmal alle Register: Ismail Yozgat, der stets sehr emotional auftretende Vater des Kasseler Opfers, ergreift das Wort(…).“(sz)

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