An was erinnert sich der Kiesewetter-Kollege? Warum wird vertuscht?

Der U-Ausschuss des Bundestag bekräftigt die offizielle Darstellung über das Erinnerungs-Vermögen von Martin A. Der Polizist wurde mit Michele Kiesewetter zusammen überfallen und überlebte schwer-verletzt. In einer aktuellen Presseerkärung des Bundestages steht:

„Nach dem Aufwachen aus dem Koma konnte sich im Übrigen der beim Attentat schwer verletzte Polizist an nichts mehr erinnern.“ (Bundestag)

Dagegen weiß die „Südwest-Presse“ mehr als der Bundestag und zitiert aus  „geheimen Ermittlungsakten“: „Klare und konkrete Erinnerungen.“

Die Redaktion konnte in die geheimen Ermittlungsakten zum Polizistenmord blicken: Die Zeugen berichten von bis zu sechs Tätern – tatsächlich passt keines der Phantombilder zu Böhnhardt, Mundlos oder Zschäpe. Es sind Aussagen und Phantombilder abgedruckt, die vom Polizisten Martin A. stammen – dabei wird von den Behörden kommuniziert, er könne sich nicht an die Tat erinnern. Im geheimen Bericht der Sonderkommission „Parkplatz“ ist vermerkt, A. habe „klare und konkrete Erinnerungen“. (swp)

Das setzt sich fort …

Der CDU-Obmann im U-Ausschuss, Clemens Binninger, kennt offenbar nicht die Phantombilder der Täter, die Martin A. erstellte.

„Günter Loos vom Ministerium bestätigt die Existenz der Phantombilder nicht. Clemens Binninger will die Akten nie gesehen haben – obwohl sie dem Ausschuss vorliegen. Die Abgeordneten hätten sich nie mit A. befasst, so Binninger. Das sei Aufgabe der Sonderkommission.“

2 Gedanken zu „An was erinnert sich der Kiesewetter-Kollege? Warum wird vertuscht?“

  1. Die Krankenschwester, die den verletzen Martin A. laut Aussage von „Krokus“ ausspähen sollte, ist namentlich bekannt:

    Zitat:
    Auf der bekannten Adressliste des NSU-Mitglieds und mutmaßlichen Mörders Uwe Mundlos, die 1998 in der Garage in Jena gefunden, aber nie ausgewertet wurde, sind mehrere Namen aus Ludwigsburg aufgelistet. Darunter eine Frau, die tatsächlich als Krankenschwester im Klinikum Ludwigsburg gearbeitet hat.

    http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/116/nsu-ausschuss-blamiert-die-polizei-1254.html

    Auf der Garagenliste gibt es eine Barbara (Uschi“) aus Ludwigsburg (wo Martin A. im dortigen Krankenhaus lag):
    http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/06/01/die-garagenliste-die-gold-card-des-nationalsozialistischen-untergrundesnsu/

    „Krokus“ nennt im machtelite-Blog mehrmals den Namen Barbara „Uschi“ Eichelbaum.
    http://machtelite.wordpress.com/2013/05/05/warum-setzte-wdr-5-beitrag-uber-nsu-ausschuss-ab/

    Barbara „Uschi“ E., Ludwigsburg

  2. Es gibt die Barbara Eichelbaum tatsächlich und sie hat auch auf der Intensivstation in Ludwigsburg gearbeitet oder sie tut es noch. Ich habe sie regelmäßig mit meiner Clique gesehen. Was ich absolut nicht verstehe warum man Krokus vertuscht. Genauso wie die Verbindung zur Polizei Ludwigsburg oder anderen Polizisten anderer Dienststellen. Viele davon bezogen direkt von den rechten Bands die CDs mit rechter Musik. Warum all diese Lügen vorm Pua oder vorm Olg in München…..

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