Die Stunde der Wahrheit

Ob am Wochenende 1,3 Millionen Menschen, die Hälfte oder ein Viertel davon, u.a. gegen die Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske demonstriert haben, spielt keine Rolle. „Nur“  20 000 – wie von offizieller Seite verkündet -, waren es sicher nicht.

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci bezeichnete laut Tagesspiegel die Demonstranten als „irre“ und die Verstöße gegen Abstandsregeln und Maskenpflicht als fahrlässige Gefährdung von Gesundheit und Leben anderer.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/was-folgt-aus-dem-corona-demo-fiasko-forderung-nach-schaerferen-auflagen-und-kritik-an-berlins-innensenator/26058452.html

Es ist eine Tatsache, dass zumindest mehrere zehntausend Demonstranten am 1. August in Berlin kollektiv gegen Maskenpflicht und Abstandsregeln verstoßen haben. Auf engstem Raum wurde getanzt und Milliarden, der angeblich oder tatsächlich tödlichen SARS-Cov-2-Viren, durch lautstarkes Skandieren des Aufzugsmottos in konzentrierter Form über der Menge verteilt.  

Nach Ende der Kundgebung fuhren die Demonstranten in alle Teile der Republik zurück, wo sie nun wiederum ungeschützten Kontakt zu hunderttausenden Mitmenschen haben.  Das vermeintlich oder tatsächlich tödliche Virus müsste sich demzufolge jetzt so ausbreiten, wie im ersten Teil dieser animierten Grafik dargestellt:

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Denn die im zweiten Teil dargestellte Unterbrechung der Infektionsketten durch Abstand halten und/ oder zu Hause bleiben, bzw. Masken tragen, wurde von mehreren einhunderttausend Menschen innerhalb eines Tages boykottiert. Zu erwarten wäre nunmehr ein exponentielles Ansteigen der Infektionen innerhalb von 14 Tagen, und die damit verbundene signifikante Erhöhung der Auslastung der Intensivstationen  innerhalb von 30 Tagen.  Im selben Zeitraum müsste es außerdem zu einer massiven Erhöhung von Sterbefällen im rückverfolgbaren Kontaktumfeld der Demonstrationsteilnehmer kommen. Das eine derartige Ansammlung von Menschen(Massen) in den nächsten 30 Tagen keinen Einfluss auf das epedimologische Geschehen in der Bundesrepublik haben soll, ist in Anbetracht der offziellen Verlautbarungen schlicht nicht vorstellbar. Die von der Politik so oft bemühte normierende Kraft des Faktischen, hat durch die hunderttausendfache  Verletzung der Hygieneregeln innerhalb eines Tages bereits für unumkehrbare Tatsachen gesorgt.

Aus wissenschaftlicher Sicht bietet der massenhafte Bruch geltenden Rechts also die einmalige Gelegenheit zu überprüfen, ob die Demonstranten tatsächlich  irre und unverantwortlich waren,  oder ob im Gegenteil die Politik der  Gesundheitssenatorin Berlins so qualifiziert werden müsste.

6 Gedanken zu „Die Stunde der Wahrheit“

    1. in zwei Wochen wird von den mainstream-Medien längst eine andere Sau durchs Dorf getrieben, „empörungsmanagement“. die meisten zeitgenossen werden sich nur noch dunkel an die demo erinnern können.
      … außer wenn es wirklich wegen der corona-demo zu einer zweiten welle kommt, dann würde dies natürlich von den mainstream-medien groß ausgebreitet werden. die wahrscheinlichkeit ist allerdings sehr, sehr gering. Stattdessen werden sie jetzt die Testerei noch weiter ausbauen, um die absoluten zahlen hochzutreiben. je mehr getestet wird, desto mehr wird im verhältnis auch positiv getestet.

  1. Sind die „Mainstream – Medien“ für uns relevant? Und bei den Demoteilnehmern wird sich genauso wie bei den Teilnehmern anderer „illegaler“ (Massen)Zusammenkünfte mit ziemlicher Sicherheit das Bewusstsein verfestigen, dass kein Bekannter auch nur einen Schnupfen „davongetragen“ hat, obwohl weder „Sicherheitsabstand“ eingehalten noch „Masken“ getragen wurden. Genau das aber ist es, was die staatliche Maskenjunta am Ende nackt dastehen lässt.

    Und zur Testerei werde ich noch was gesondert schreiben. Die Datenbasis ist ja mittlerweile groß genug, um da verlässlich zu schlussfolgern.

  2. Samuel Eckert zeigt in einem Video, https://www.youtube.com/watch?v=TqWqIjVNbMM, „BERLIN und seine AUSWIRKUNGEN – Kranke und Tote unter der Lupe“, dassdie Demo keine negativen Effekte hatte, eher positive.

    Die derzeite Angstkampagne beruht darauf, dass immer mehr getestet wird. Daher gibt es dementsprechend mehr positiv getestete Personen. Die Bevölkerung wird über diesen Zusammenhang seitens der Medien und Politik nicht aufgeklärt. Es werden uns immer nur die absoluten Zahlen um die Ohren gehauen.

  3. Der penetranten, jedoch ziemlich kopflosen Test-Wut unserer Corona-Politiker stellen sich inzwichen auch in den Mainstream-Medien Experten entgegen:
    „Testen, testen, testen? Das allein ist nicht die Lösung“
    … meinte im FOCUS am 10. August die Gastautorin Katharina Schüller – eine Statistikerin, die vor kurzfristigen Schlüssen insbesondere aus den Reiserückkehrertests warnt,
    https://www.focus.de/gesundheit/news/testpflicht-bei-heimreise-statistikerin-zu-rueckkehrer-tests-zahl-der-falschen-alarme-wird-steigen_id_12295753.html

    Die Fehleranfälligkeit des Tests weist in Verbindung mit dem aktuell „extrem niedrigen Anteil positiver Tests in der RKI-Statistik, die bei unter 1% aller durchgeführten Tests liegen, darauf hin, dass etwa die Hälfte der positiven Testergebnisse falsch sein dürfte“.
    Der einzelne Urlauber, der nach Rückkehr ein positives Ergebnis erhält und in Quarantäne statt an seinen Arbeitsplatz gehen muss, könne also genausogut eine Münze werfen, um seinen „Infektions-Status“ zu erfahren. (Hinzu kommt bekanntlich, dass dieser „positive Infektions-Status“ eigentlich nur im Vorhandensein bestimmter DNA-Schnipsel besteht und eine tatsächliche Infektion eben gerade nicht nachweist.)

    Und wenn schon die Tests exzessiv ausgeweitet werden sollen, dann flächendeckend für alle Rückkehrer.
    Werden (wie bisher) nur Rückkehrer aus den recht willkürlich bestimmten Risikogebieten getestet, dann erhält man evtl. Panik-Daten, aber mangels Vergleichsmöglichkeit nicht ausreichend brauchbare Daten, um diese Risikobewertungen überprüfen zu können.
    Zudem: „Dafür ist es aber notwendig, falsch negative und falsch positive Ergebnisse zu minimieren, etwa durch obligatorische Bestätigungstests.“

    Statt Test-Aktionismus lieber klare Zielgruppen-Definition plus Bestätigungs-Tests – diese einfachen Schritte ersparen nicht nur jedem zweiten „positiven“ Urlaubsrückkehrer die dubiose „Münzwurf-Quarantäne“, sondern verbessern auch die statistische Datenlage. Ob Politiker im Bannkreis von Gates und Drosten solche einfachen (und womöglich Panik redzuierenden) Schritte aber überhaupt wollen (dürfen), muss allerdings bezweifelt werden.

    Man kann nämlich zwar noch Verständnis haben, dass sie im Spätwinter auf Nummer sicher gehen und bevorzugt die evtl. exponenziell steigende Kurve abflachen wollten (statt die Entstehung einer von Experten bereits damals angedachten Herdenimmunität zuzulassen).
    Aber schon im Frühling zeigte sich überdeutlich, dass in Deutschland und auch anderswo die sich letztlich als grundlos erwiesene Angst vor einem Krankenhaus-Run von Anfang an vorgeschoben war: Die Möglichkeit, eine Corona-Herdenimmunisierung zuzulassen (die Drosten im März vor Kameras noch als im Grunde wünschenswert bezeichnet hatte) wird jetzt totgeschwiegen und vor allem wurde sie nie z.B. als krankenhausmäßig einwandfrei beherrschbare sommerliche Strategie in Erwägung gezogen. Die Beispiele Schweden, Japan und Indien werden einfach ignoriert – man verweist auf Brasilien und USA, deren planlose-panische Testwut man inzwischen nachahmt.

    Dazwischen gab es das Rum-Reiten auf der dubiosen R-Zahl (das oft genug in einem Rum-Stottern vor Kameras endete). Vor allem jedoch wurde die „Alltagsmaske“ (zu Recht) als unwirksam abgetan – aber exakt nur so lange, wie die Kurven noch anstiegen und somit gerade in der Zeit, in der man angeblich doch auf Nummer Sicher gehen wollte. Erst und ausgerechnet seit dem Abflachen der Kurven wurde die „Maulkorb-Pflicht für Untertanen“ verbindlich eingeführt – mangels einer offiziellen Begründung für den krassen Schwenk samt merkwürdigem Timing darf man mit guten Recht die böse Absicht einer zeitlich gestuften Pflege eines Dauer-Alarms und einer Dauer-Einschüchterung der Bevölkerung dahinter vermuten.

    Fast schon vergessen ist nämlich auch das Seehofer-Papier, wonach insbesondere auch in Kindern gezielt Angst- und Schuldgefühle geschürt werden sollten, sie würden bei leichtsinnigem Verhalten Eltern und Großeltern einem gruseligen Erstickungstod ausliefern. Wurde dieses Papier (z.B. im Hinblick auf sommerlich gesunkene Fallzahlen) jemals offiziell außer Kraft gesetzt?
    Entstand das perfide Papier überhaupt in Seehofers Innenministerium und nicht z.B. in Bill Gates‘ „Denkfabriken“, die dann mit „Event-19“ Ende 2019 (und schon in den Jahren zuvor mit ähnlichen Planspielen) – natürlich ganz selbstlos – weltweit Politiker und Beamten auf den Bill-Gates-gerechten Umgang mit (Corona-ähnlichen) Seuchen hin trainierten und sie mit Marschplänen versorgten?

    Das Seehofer-Papier scheint so zielstrebig auf eine fallzahlen-unabhängige Dauernutzung ausgelegt zu sein wie das „Merkel-Papier“: „Die Pandemie endet, wenn ein Impfstoff vorhanden ist“. Kürzer und treffender (im Sinne von Gates und der Leute hinter ihm) kann man regierungsamtlich kaum verlautbaren, dass nicht Fakten, sondern Konzerne entscheiden werden, wann wir den Panik-Modus wieder verlassen dürfen.

    Und Gates, Sprecher dieser Konzerne, der samt Ehefrau Melinda einen ganz heißen persönlichen Draht zu unserer Kanzlerin hat, „prophezeit“ – erwartbar ohne Gegenrede Merkels – ein mindestens 18-monatiges Gastspiel des „neuartigen Coronavirus“. Die Betonung liegt auf „mindestens“, denn Gates hat Pläne mit uns, die übers bloße Impfen hinausgehen und Zeit brauchen, um die Völker für deren Umsetzung mürbe zu machen:
    Die Welt wird nicht mehr so sein wie zuvor, frohlockte er strahlend im April im Tagesschau-Interview über die ihm so willkommenen (bzw. gezielt geplanten?) Corona-Nebenfolgen. Neben der Bargeldabschaffung geht es um die lückenlose Kontaktverfolgung – durch die Konzerne, nicht durch die Gesundheitsämter. Denn statt bisherigerr Geschäftsreisen will er künftig Online-Konferenzen (mit-?)sehen und das Büro als Home-Office soll sowieso in die Cloud. Norbert Häring vom Handelsblatt hat ausführlich dazu recherchiert, u.a.:
    https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/id2020-ktdi-apple-google/

    Merkels lautstarker Widerstand gegen „Öffnungs-Orgien“ roch von Anfang an nach der Absicht (bzw. dem Auftrag), den Sommer irgendwie im Panik-Modus zu überbrücken, um im jetzt anstehenden Herbst wieder voll in die Tasten zu greifen.

    Nach den zwei Demonstrations-Wochenenden in Berlin werden sich weder Krankenhäuser noch Leichenhallen füllen und das weiß auch die SPD, die in Berlin plötzlich wie noch nie auf Polizei-Härte setzt: SPD-Außenminister Heiko Maas (sofern er das routinemäßig geheuchelte Verantwortungsgefühl wirklich in sich verspürt) dürfte sonst die Demonstranten gegen Lukaschenko in Weißrussland nicht so penetrant anstacheln – obwohl er genau weiß, dass dort Abstands- und Mundschutzregeln weder angeordnet sind noch vom Volk beachtet werden. Oder betrachtet er Seuchen-Förderung im feindlichen Ausland als erlaubtes und gebotenes Mittel der Politik im Jahr 2020?

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