Kollabiertes Plasco-Hochhaus in Teheran: Feuerwehrmann berichtet von Explosion mit Schockwelle

Am 19.01.17 kollabierte das 17-stöckige „Plasco“-Gebäude in Teheran, Iran. Der Einsturz erinnert sehr an die ex- und implodierenden Hochhäuser in New York am 11.09.01. Durch die hier veröffentlichte Aussage eines weiteren Feuerwehrmanns wird die offizielle iranische Regierungsdarstellung weiter geschwächt, Bürofeuer hätten den Kollaps verursacht. Der Feuerwehrmann stand auf einer Leiter und löschte das Feuer von dort. Er berichtet von einer Druckwelle, die von einer gewaltigen Explosion herrührte – sie rüttelte ihn durch. Danach waren Kollegen von ihm im Gebäude eingeschlossen. Es wurde versucht, sie durch Fenster zu evakuieren.

„Hoch oben, wo ich war, gab es kleine Explosionen, die hochgingen. Es war sehr interessant, dass hinter allen Fenstern Gas-Kanister waren. Ich meine, wo ich mein Wasser hinzielte, hinter diesen Fenstern, wegen der großen Hitze, zersprangen sie. Aber ich kann mich nicht erinnern, wann das war.

Nachdem der weiße Rauch herauskam, gab es eine gewaltige Explosion. Die Druckwelle („Explosion wave“) erschütterte sogar mich („jolted me“). Leider waren einige von unserem Team eingeschlossen in den oberen Stockwerken. Und in den Fenstern, durch die wir sie retten wollten, gab es Eisengitter (…).

Eine Druck- bzw. Detonationswelle, vor dem eigentlichen Kollaps, spricht klar für Explosionsmaterial im Gebäude.

Es gibt eine weitere frappierende Parallele zu den kollabierten WTC-Türmen, auch dort wurde geschmolzenes Metall gefunden und sogar gefilmt:

  • Im Schuttberg in Teheran befindet sich hoch-erhitztes Metall. Hier packt ein Bagger ein Metallteil, welches gelb-orange glüht. Das heißt, dass es auf mind. 1000 Grad Celsius aufgehitzt wurde. 

So glüht normalerweise Eisen, wenn es aus einem industriellen Hochofen herauskommt. Es ist schwer zu glauben, dass Bürofeuer bzw. der Schwelbrand im Schuttberg diese Metall-Temperaturen erreichen kann. Bürofeuer können zwar bis zu 1200 Grad Celsius heiß werden, jedoch nur zeitlich und örtlich begrenzt. Daher ist zu vermuten, dass ein Brandbeschleuniger, etwa „Thermit“, eingesetzt worden sein könnte.

Am 25.01. berichtete die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur „MEHR„:

„Jetzt wo die Aufräumarbeiten in den letzten Zügen sind, ziehen Bagger und mechanische Ausrüstung eine Schicht geschmolzenen Eisens aus dem Schuttberg. Die Menge geschmolzenen Metalls unter den Trümmern ist unvorstellbar und Hoffnungen, die Körper gestorbener Märtyer und Zivilisten zu finden, verschwinden von Moment zu Moment.“

Versteckter Text/Bild Zeigen

Am 26.01. berichtet „Press-TV„, dass die Aufräumarbeiten unterbrochen werden mussten. Der Sprecher des Krisenstabs Jalal Maleki erklärt die Verzögerungen mit dem Fund großer Mengen geschmolzenen Metalls.

Versteckter Text/Bild Zeigen

  • Bereits am gleichen Tag, am 19.01., kamen iranische Regierungsvertreter und der Bürgermeister von Teheran zum Ort und kannten die Kollaps-Ursache: Bürofeuer. 

MEHR“ zitierte am 19.01. den stellvertretenden Regierungschef, dass das Feuer einen natürlichen Verlauf nahm und von einem „elektrischen Schock“ herrührte. Er widersprach anderen Versionen der Geschichte, etwa Gasexplosionen.

Der Bürgermeister Teherans Ghalibaf erklärte den Kollaps mit dem durch Hitze geschwächten Stahl und der „Pfannkuchen“-Theorie. Sie lautet, dass die oberen Stockwerke die unteren Stockwerke durch den Aufprall zerstörten!

Versteckter Text/Bild Zeigen

Wem gehörte das Gebäude?
Laut der Website „newnationalist“ wurde es 1962 von einem prominenten jüdischen Iraner gebaut, Habib Elghanian. Nach der islamischen Revolution wurde er hingerichtet. Der Staat beschlagnahmte das Gebäude und gab es der „Mostazafan Stiftung“, die mit der militärischen Eliteeinheit „Revolutionswächter“ verbunden ist. Bürgermeister Qalibaf ist ein früherer Kommandant der Einheit.

Versteckter Text/Bild Zeigen

Laut eines iranischen Bloggers gäbe es in der Bevölkerung den Verdacht, dass der Kollaps durch Explosionen gezielt herbeigeführt wurde.

„Bekannt ist aber, dass Leute in das Gebäude zurückgegangen waren, um ihr Eigentum zu retten, und inwieweit die Angaben zutreffen, dass das Gebäude tatsächlich evakuiert wurde, ist von hier nicht zu überprüfen. Es gibt keinen Anlass, die Angaben der iranischen Behörden für bare Münze zu nehmen. Viele Iraner sind sogar des Ansicht, dass der Einsturz Folge einer herbeigeführten Explosion gewesen sei, da mögen sie aber die Rasanz und die Zerstörungskraft des Feuers unterschätzen.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.