Neun der Terroristen aus Paris, Brüssel profitierten von Balkanroute, darunter Drahtzieher Abaaoud

Es ist eine unglaubliche Meldung der „welt“: Mindestens neun der Terroristen von Paris und Brüssel kamen über die Balkanroute und gaben sich als Flüchtlinge aus, „wohl“ auch der Drahtzieher Abdelhamid Abaaoud.  Darüberhinaus kam eine unbekannte Anzahl Verdächtiger, die bis heute flüchtig ist.

„Zwischen August und Oktober 2015 reisten gleich mehrere IS-Terroristen als Flüchtlinge getarnt nach Europa, darunter mindestens neun der späteren Paris- und Brüssel-Attentäter. Teilweise nutzten sie den Weg von der Türkei per Schlepperboot nach Griechenland. Sie profitierten von den chaotischen Zuständen und fehlenden Einreisekontrollen an Europas Außengrenze. Einige hatten gefälschte syrische Pässe bei sich, andere gar keine Ausweisdokumente.

Den Anfang machte wohl Terrorkommandeur Abdelhamid Abaaoud selbst, der am 1. August 2015, aus Serbien kommend, in Budapest in einem Hotel eincheckte, bevor er weiter nach Belgien reiste.“ (welt)

Flüchtig ist noch immer ein „Ahmad al-Khald“, der die Sprengstoffwesten baute. Ermittler nennen ihn „MX Voltaire“.

„Wo „Ahmad al-Khald“ heute ist, scheint unklar. Es heißt, er sei nicht mehr in Europa – vielleicht.“

Salah Abdeslam hätte ihn zusammen mit einem weiteren Mann in einer Flüchtlingsunterkunft „Hotel“ in Ulm abgeholt. 

„Am 3. Oktober 2015 reiste Salah Abdeslam nach Deutschland, in ein Hotel in Ulm, wo er weitere Dschihadisten abholte.“

In früheren Meldungen war es ein Flüchtlingsheim.

  • „Wie der Südwestrundfunk  unter Berufung auf polizeiliche Ermittlungen berichtete, fuhr er in der Nacht  auf den 3. Oktober mit einem auf seinen Namen gemieteten Wagen nach Ulm und offenbar nach nur rund einer Stunde wieder zurück. (…) Dem Bericht zufolge soll er drei Männer, die sich als Syrer ausgegeben hatten, aus einer Flüchtlingsunterkunft abgeholt haben, in deren Nähe er geparkt hatte.“

Soviel zur Überzeugung der Linken Sahra Wagenknecht, Terroristen würden doch nicht in Schlauchbooten kommen. Oder Justizminister Heiko Maas (SPD):

„Bundesjustizminister Heiko Maas sieht nach den Brüsseler Anschlägen weiterhin keinen Grund dafür, einen direkten Zusammenhang zwischen dem Flüchtlingszustrom und der Terrorgefahr herzustellen. „Die meisten Männer, die in den vergangenen Monaten diese grauenhaften Anschläge verübt haben, sind bei uns in Europa zu einer terroristischen Bedrohung herangewachsen“ (…).“ (welt)

Wir werden von Traumtänzern regiert, die Opposition ist noch schlimmer.

5 Gedanken zu „Neun der Terroristen aus Paris, Brüssel profitierten von Balkanroute, darunter Drahtzieher Abaaoud“

  1. Dass wir von Traumtänzern regiert und Besserwelt Träumer Opposition simulieren, das dürfte ja wohl völlig klar sein. Dass aber ein „Drahtzieher“ über die ominöse Balkanroute eingereist ist, der dann in Windeseile Waffen, Sprengstoff, Geld zuhauf zur Verfügung hat, dass glaube ich eher nicht. Ich denke, dass die „Drahtzieher“ wohl eher schon seit ein paar Jährchen hier in Europa sitzen, die mit der „Flüchtlingswelle“ aber jetzt endlich Personal zur Hand haben, dass die lange schon angelegten Vorräte an o.g. , zum Terror notwendigen Dinge, auch benutzt. Wer das letztendlich ist, wird für immer im Dunklen bleiben, daher denke ich, dass diese Jungs und Mädels vom europäischen Steuerzahler finanziert werden. Denn wenn ich grad mal ein paar Wochen in Europa bin, habe ich schon Waffen, Sprengstoff und Personal, dass solche Aktionen professionell, kaltblütig und effektiv ( im Sinne der Täter ) durchführt ? Glaube ich nicht ! Aber gut, was weiss ich schon ? Habe die Wahrheit auch nicht gepachtet. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass ganz Andere hier „Drahtzieher“ sind, die Ausführenden nur nützliche Idioten, die erscheint mir doch ziemlich hoch.

    MfG

    1. Die „Drahtzieher“? Sitzen in Langley, Tel Aviv, London, ein paar mindere vielleicht auch in Berlin.

      Schöner Satz, hab den Autor vergessen:

      „Wenn man beginnt, einem beliebigen Terroranschlag wirklich tief auf den Grund zu gehen, steht man am Ende immer vor einem Geheimdienstgebäude.“

  2. Anfangs nur fünf [1], erhöht jetzt also DIE WELT auf neun Attentäter, die auf der Flüchtlingsroute gekommen sein sollen. Darunter evtl. Abdelhamid Abaaoud.

    Was wir genauer wissen: Die Drahtzieher Salah Abdeslam und Abdelhamid Abaaoud sind in Belgien geboren. Ebenfalls der jetzt neu als Drahtzieher gehandelte Oussama Atar (alias Abou Ahmad), dem man zusätzlich das Merkmal anhängt Anfangs nur fünf [1], erhöht jetzt also DIE WELT auf neun Attentäter, die auf der Flüchtlingsroute gekommen sein sollen. Darunter evtl. Abdelhamid Abaaoud.

    Was wir genauer wissen: Die Drahtzieher Salah Abdeslam und Abdelhamid Abaaoud sind in Belgien geboren. Ebenfalls der jetzt neu als Drahtzieher gehandelte
    Oussama Atar (alias Abou Ahmad), dem man zusätzlich das Merkmal anhängt „VON SYRIEN AUS die Attentate von Paris und die von Brüssel am 22. März koordiniert
    zu haben“. [2]

    Neu sind allerdings nur sein Merkmale „Drahtzieher“ und „Syrien“, ansonsten ist er längst „den Geheimdiensten bekannt: Er soll ein entfernter Cousin
    der Brüder Ibrahim und Khalid El Bakraoui sein, die sich in Brüssel in die Luft sprengten“. Diese Cousins sind ebenfalls, wen wundert’s, in Belgien geboren.

    Ohne die Gefahren der unkontrollierten Masseneinwanderung herunterspielen zu wollen: Die offiziellen französischen Stellen brauchen syrische Täter
    als Vorwand, um in Syrien hemmungslos (und völkerrechtswidrig) mitzuschießen und mitzubomben.

    Außerdem wollen sie ablenken von den weder orientalisch
    aussehenden noch sterbewilligen Killern im Mercedes, die im MIRROR beschrieben wurden wie Soldaten (Sondereinsatzkommando?)/ Gewichtheber / Muskelmänner. [3]
    Wo bleibt die Fahndung nach diesen Typen, auf welcher Flüchtlingsroute sind diese gekommen und verschwunden?

    [1] http://friedensblick.de/18728/laut-ermittler-koennten-bis-zu-fuenf-attentaeter-auf-fluechtlingsroute-gekommen-sein/
    [2] http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-11/terrorismus-paris-bruessel-anschlaege-oussama-atar
    [3] http://www.mirror.co.uk/news/uk-news/paris-attack-witness-says-black-6834503

    1. Es waren zwar zum Teil Belgier, Franzosen, aber sie standen dort größtenteils unter Beobachtung, bzw. nach ihnen wurde sogar gefahndet (Abaaoud). Es war zum Teil bekannt, dass sie sich dem IS anschlossen, in Syrien waren. Sie nutzten das Chaos in der Balkanroute aus, um unerkannt nach Frankreich/Belgien zurückzukehren. Das Argument, „sie waren doch gar keine Syrer“, sticht nicht.

  3. Den einen oder anderen echten, attentats-bereiten IS-Anhänger wird es wohl schon gegeben haben; es geht ja nicht darum, die Gefahr aus der dortigen Ecke gänzlich zu bestreiten.

    Bei der Suche nach den echten Hintermännern kommt aber selbst das offizielle Narrativ nicht über die Banlieus von Paris und Brüssel hinaus. Und die dort geborenen Personen sind zwar muslimischer Abstammung, fielen in den Jahren vor den Anschlägen aber weniger durch „muslimische Betätigungen“ auf als durch „Kleinkriminalität“ und standen (zumindest in der langfristigen Sicht) wohl auch eher deshalb „unter Beobachtung“.

    Damit ähneln sie Leuten wie Andreas Baader und Uwe Böhnhardt, bei denen sich wenig ideologische Überzeugung mit ebenfalls wenig Skrupeln zu einer gefährlichen Mischung verband. Brutalos, deren im Grunde schwaches Ego auf der Suche nach Selbstbestätigung sich einer Gruppe weniger aus ideologischen Gründen anschloss, sondern weil sie (die eigentlich berufliche Versager waren) nur so an eine Führungsrolle, an Anerkennung und wohl auch an reichlich Geld gelangten.

    Wobei wir wieder bei den staatlichen „Beobachtern“ wären, die es einfach nicht beim Beobachten lassen können, sondern bezahlte Leute (als agent provocateur, nicht als bloße Spione) in die Gruppe einschleußen (wie Peter Urbach in die RAF) oder gleich dem Gründer und Führer der Gruppe ein Mitarbeitergehalt zahlen wie Mevlüt Kar von u.a. der Sauerlandgruppe und Tino Brandt vom Thüringer Heimatschutz. Die staatlichen „Beobachter“ haben es dann nicht allzu schwer; sie müssen nur „beobachten“, was sie selber gezüchtet und in Auftrag gegeben haben.

    Dass sich Brüsseler und Pariser „Moslems“ mit Wissen der „Dienste“ auf der Balkan-Route tummelten, kann daher einerseits heißen, dass sie (aus eigenem Antrieb und klammheimlich) sterbebereite Flüchtlinge suchten (halte ich für wenig wahrscheinlich).

    Es kann andererseits heißen, dass jemand sie dafür bezahlte, dort als (rein „kommerzielle“, nicht ideologische) Fluchthelfer Aufträge auszuführen. Jemand der wollte, dass die Beobachter was zum Beobachten (und zum späteren Einbauen ins Narrativ?) haben.

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