War der secret service über Anschläge vom 11. September informiert? Teil 7

Verschleierten die Verschwörer ihre Aktivitäten mit den Terrorübungen, die gleichzeitig mit den Anschlägen am 11. September 2001 stattfanden? Konnten sie so die realen Anschläge planen und durchführen?

Warum flogen die gestarteten Kampfflugzeuge nicht nach New York und Washington D.C. sondern wurden in die andere Richtung in Übungsgebiete über dem Atlantik umgeleitet? Welche Befehle bestanden kurz vor dem Flugzeugeinschlag im Pentagon weiterhin? Was beobachtete der damalige Transportminister Mineta? Warum reagierte die Schaltzentrale im Pentagon, das NMCC, nicht auf die Informationen der zivilen Luftverteidigung, FAA? Wer platzierte die „Einfügungen“ in die Spiele? Wer war der Übungsmeister am 11. September 2001? 

Es gibt Hinweise auf eine Kontrolle der Ereignisse seitens Vize-Präsident Dick Cheney und dem ihm untergegebenen secret service. Die Agenten sind für den Schutz des Präsidenten und Vize-Präsidenten zuständig. Hiermit endet die Artikel-Serie.

Kurz nach 9:03 Uhr ruft der Secret Service Agent Nelson Garabito, „Secret Service Joint Operations Center“ (JOC) des Weißen Haus, im Hauptquartier der FAA an. Er spricht mit Terry van Steenbergen. Die beiden arbeiten zusammen, da sie für die Sicherheit des Luftraums über dem weißen Haus zuständig sind.

Die 911-Kommission befragte Garabito: Er sagte aus, dass es, kurz nach dem Einschlag im Südturm um 09:03, vier entführte Maschinen gab, zwei schlugen in die WTC-Türme ein, zwei wären noch „außergewöhnlich“ und würden in Richtung Washington D.C. fliegen. Er wäre vom FAA-Mann Steenhagen informiert worden.

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Was macht der Secret-Service Mann Garabito? Er warnte offenbar nicht Cheney, der sich im Weißen Haus befindet, vor den herannahenden Flugzeugen. Laut 911-Komission wurde die Information nicht weitergegeben. Cheney wäre deswegen bis 09:33 in seinem Büro im Erdgeschoss geblieben.

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Doch von wo sollte der FAA-Mann diese Information her gehabt haben? Das FAA-Hauptquartier wurde erst um 09:24 über Flug 77 informiert, Flug 93 (das vierte entführte Flugzeug) wurde überhaupt erst gegen 09:30 entführt!

Angesichts dieser Ungereimheiten spricht vieles dafür, sich das Interview mit Van Steenbergen genau durchzulesen. So kommt zum Vorschein, dass er Garabito widerspricht:

Steenbergen war nicht der Informations-Geber, sondern der Empfänger: Garabito gab ihm alle Informationen, er rief 30 Sekunden nach dem zweiten Flugzeugeinschlag an.

„Er ging herunter und sah wie das zweite Flugzeug einschlug. Alle Informationen kamen von Nelson Garabito vom secret service, der ihn anrief vom weißen Haus, JOC. Nelson fütterte ihn mit Informationen. Das war die einzige von außen kommende Informationsquelle. Er weiß nicht, wie Nelson seine Informationen bekam. Das alles ereignete sich innerhalb 30 Sekunden nach dem zweiten Flugzeugeinschlag im World Trade Center.“

Aus diesem Gespräch resultierte, dass der Luftraum über der Hauptstadt gesperrt werden müsste! Eine ähnliche Entscheidung traf übrigens Bruce Barret von der FAA-New York.

„Garabito sagte: „Was sollen wir tun?“ Steenbergen antwortete: „Wir müssen alle Flugzeuge von Washington wegleiten.“

Die drei Personen in seinem Büro riefen Dulles, National (Reagan), BWI an, damit sie den Piloten mitteilen, dass sie aus dem Klasse B Luftraum verschwinden. (…) „Als wir begannen die Flugzeuge herauszubringen (…), wurden alle hereinfliegende Flugzeuge als feindlich bewertet.“

Desweiteren ordnete er an, dass Abfängerjäger angefordert werden müssten.

„Steenbergen sagte, dass wir Abfangjäger brauchten. Wir hatten drei Leute hier, die in seinem Büro bei Andrews, Langley, etc. anriefen, um zu sehen ob es möglich ist Abfangjäger zu starten. Diane Creen, Karen Pontius, Scott Hagen waren in seinem Büro an diesem Tag.“

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Leider liegen die Aussagen dieser drei Mitarbeiter (Creen, Pontius, Hagen) nicht vor. Entweder interviewte die 9/11 Kommission sie nicht, oder die Interviews sind mal wieder nicht freigegeben.

Laut Aussage der stellvertretenden Leiterin des Secret Service, Frau Rigg, beobachteten sie auf dem Radarschirm beide entführten Passagiermaschinen, die in Richtung Washington D.C flogen.

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Deshalb wurde das Weiße Haus evakuiert und der secret service bereitete sich vor, es zu verteidigen. Nach Medienberichten hätte es mobile Flugabwehrraketen vom Typ „Stinger“.

Es gibt zwei Zeitpunkte der Evakuierung: Um 09:22 (auf Reaktion auf Flug 77) wurde „langsam“ evakuiert, und um 09:45 (Flug 93) wurde angewiesen, dass die Menschen wegrennen sollten.

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Aber woher kam das Vorauswissen des secret service Agenten Garabito über zwei entführte Maschinen, schon kurz nach 09:03? Es kommen nicht andere verdächtige Flugzeuge in Betracht; an dem Tag gab es zwar bis zu 29 falsche Alarme über angeblich entführte Flugzeuge, aber der erste falsche Alarm fand laut Recherche des 911-Bloggers „shoestring“ erst gegen 9:21 statt.

Warum warnte Garabito die FAA?

Offenbar war der Sinn des Anrufs von Garabito, die FAA zu veranlassen, den Luftraum über Washington möglichst von Flugzeugen zu räumen. Das Risiko bestand, dass die dritte Maschine während des Fluges mit einem anderen Flugzeug zusammenstösst.

In New York stießen die beiden entführten Maschinen (Flug 11 und 175) fast zusammen, auch andere Flugzeuge waren eine Gefahr. Flug 175 wäre in der Luft fast mit zwei Flugzeugen kollidiert.

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Die Informationen von Garabito hatten offenbar den gewünschten Effekt: Kurz nach 09:06 wurde der Luftraum über Hauptstadt seitens der regionalen Flugüberwachung im „Reagon National“ Flughafen „sterilisiert“ oder „gesäubert“. Alle privaten Maschinen und Nicht-Airliner mussten umdrehen und sofort den Luftraum direkt über der Hauptstadt verlassen.

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Dies wird seitens der FAA bestätigt:

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So wurde beispielsweise ein Flugzeug, dass mit einem Werbebanner über Washington D.C fliegen wollte, umgeleitet. Der mit arabischen Akzent sprechende Pilot, hielt sich zuerst nicht an die Anweisungen des Controllers Eric Cole.

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Doch hatte es anscheinend auch einen unerwünschten Effekt:

Steenbergen fing wirklich an, Abfangjäger anzufordern. So riefen seine FAA-Leute direkt bei Luftwaffenstützpunkten an. Einer davon war die Basis “Andrews”.

Dieser Stützpunkt dient dem Schutz der Hauptstadt. Der „Wächter“ über dem Luftraum der Hauptstadt war die „Columbia Air National Guard“. Diese Spezialeinheit war direkt dem Präsidenten unterstellt.

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Diese spezielle Luftwaffen-Einheit, englisch abgekürzt DCANG, hatte nach eigener Auskunft die „größtmögliche Bereitschaft zum Kampfeinsatz“. Sie startete in der Vergangenheit Abfangjäger, um verdächtige Flugzeuge abzufangen, die in den  gesperrten Luftraum über Regierungsgebäude eindrangen.

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Die Luftverteidigung der Regierung und Parlaments wurde in erster Linie mit Abfangjägern von Andrews garantiert.

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Karen Pontius rief dort an und redete mit Steve Marra, der für die Luftüberwachung bei Andrews zuständig war. Sie teilte ihm mit, dass der secret service Abfangjäger anfordere. Zufälligerweise ruft in dem Moment auch Major Daniel Caine von der DCANG bei Marr an, und wird über diesen Einsatzbefehl (“scrambling order”) informiert.

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Caine rief bei Marr an, da er kurz nach dem zweiten Flugzeugeinschlag besorgt war: Gerade an diesem Tag wurden drei Abfangjäger des Geschwaders für Übungszwecke abgezogen. Caine wollte fragen, ob das die Einsatzbereitschaft beeinträchtigen würde. In der Gelegenheit informierte Marr ihn über den Einsatzbefehl.

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Caine sagte der 911-Kommission, dass er diesen Einsatzbefehl nicht Folge geleistet hätte, weil der secret service keine Abfangjäger anfordern könne.

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Diese Interpretation ist mehr als seltsam, da der secret service Befehlsgewalt über die DCANG besitzt. Der secret service untersteht direkt dem Präsidenten bzw. Vize-Präsidenten.

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Immerhin vergewisserte sich Caine, indem er direkt beim Secret Service Joint Operations Center (JOC) im Weißen Haus anrief. Seine Frage: „Braucht man Abfangjäger?“ Ein Agent antwortete:

Nein – aber wenn sich etwas ändert, werde ich zurückrufen!

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Etwas später, kurz vor oder nach dem Flugzeugeinschlag im Pentagon, meldete sich der secret service bei Caine und forderte doch Abfangjäger an.

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Caine hörte im Hintergrund die Stimme von Dick Cheney!

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In der Zwischenzeit wurden Abfangjäger nicht einmal startklar gemacht. Leutnant Marc Sasseville, der Gruppenkommandant des Geschwaders, begründete dies so:

„In der Zeit dachten wir nicht darüber nach, irgendwas zu verteidigen. Unsere erste Sorge war, was mit dem Luftverkehr passieren könnte.“

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Dann vergingen mehr als 60 Minuten, bis Abfangjäger von Andrews aufstiegen. Erst um 10:38 waren die ersten beiden Jäger über der Hauptstadt.

Es wäre interessant, vorherige Einsätze und Standard-Verfahren („emergency response procedures“) der DCANG vor dem 11. September zu erfahren. Doch diese Daten sind unter Verschluss. Solange es diese Geheimniskrämerei gibt, solange wird es schwer sein herauszufinden, was hinter der Selbsteinschätzung „größtmögliche Bereitschaft zum Kampfeinsatz“ („highest possible state of readiness“) steckt: Mehr als 60 Minuten Startzeit? 

Es gibt einen weiteren Hinweis, dass der secret service sehr gut informiert war:

In der Zeit nach dem ersten Einschlag (8:46) aber vor zweiten (09:03) wurde ein Feuerwehrmann in New York von einem Sicherheitsmann vor weiteren Flugzeugattentaten gewarnt.

Zu dem Zeitpunkt gingen die Feuerwehrmännern noch von einem Unfall aus. Dieses Vorauswissen ist vor allen Dingen deshalb interessant, weil NEADS nicht über das zweite entführte Flugzeug informiert gewesen wäre. Selbst Präsident Bush ging nach eigener Aussage anfangs von einem schlechten Piloten, einem Unfall aus.

War dieser Sicherheitsmann von Cheneys „secret service“? Das kann nicht ausgeschlossen werden, denn der secret service war schon kurz nach dem ersten Einschlag vor Ort in den brennenden Türmen unterwegs.

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Die Zeugenaussage des Feuerwehrmannes Terence Rivera:

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Als das vierte Flugzeug, Flug 93, gegen 09:30 entführt wurde, flog es zuerst in Richtung New York. In der Zeit warnte ein secret service – Agent einen Manager im WTC – 7 über die drohende Gefahr durch weitere Flugzeuge.

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Warum wurde Flug 93 abgeschossen?

Es gibt mehrer Begründungen:

Diese letzte Maschine flog mit 40 Minuten Verspätung ab. Deswegen hätte Flug 93 seinen Bestimmungsort, ob New York oder Washingten DC, später als geplant erreicht. Flug 93 hätte die Städte erst erreichen können, nachdem Abfangjäger bereits dort ankamen, nach 10:00.

Die Piloten der Abfangjäger waren entschlossen Flug 93 abzufangen und auch abzuschiessen, falls sie Befehle dazu bekommen hätten. General Arnold machte gegen 10:07 klar, dass er den Abschussbefehl gibt – auch ohne Genehmigung von Bush oder Rumsfeld.

„Wir werden es abfangen und versuchen abzudrängen. Falls wir es nicht können, dann werden wir es abschießen.“

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Deswegen ist es höchstwahrscheinlich, dass das letzte Flugzeug, Flug 93, seitens der Verschwörer selbst zum Absturz gebracht wurde. Zeugenaussagen von der Absturzstelle in Shanksville bezeugen die Anwesenheit eines Militärflugzeugs unmittelbar nach dem Absturz von Flug 93.

Es ist offensichtlich, dass Teile des Militärs sich den Verschwörern entgegenstellten und noch schlimmeres verhinderten.

Ein Gedanke zu „War der secret service über Anschläge vom 11. September informiert? Teil 7“

  1. Zunächst danke für diese zeitaufwendige enorme Arbeit.

    „Deswegen ist es höchstwahrscheinlich, dass das letzte Flugzeug, Flug 93, seitens der Verschwörer selbst zum Absturz gebracht wurde. “
    Nach dem Text davor und den zahlreichen Flugzeugteilen die bis zu ca. 5 km (?) um die „Absturzstelle“ herum gefunden wurden, hätte ich das Gegenteil (Abschuss durch das Militär) angenommen.
    Auch der darauffolgende ( für UA93 geltende?) Satz :
    „Es ist offensichtlich, dass Teile des Militärs sich den Verschwörern entgegenstellten und noch schlimmeres verhinderten.“
    weist in diese (Vermutungs) Richtung?

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