NSU-Zeuge Florian Heilig beging Doppel-Selbstmord

Während der heutigen Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses des Landes Baden-Württemberg erklärte Dr. med Dipl. Phys. Heinz-Dieter Wehner den Abgeordneten sein toxikologische Gutachten der Obduktion von Florian Heilig.

Er zählte die zahlreich gefundenen Medikamente und Drogen auf, ein „wahrer Cocktail“ wurde im Blut festgestellt: Amphetamin, Schmerzmittel, Antidepressivum, Beta-Blocker, Sedative, Valium.

Vor allem das starke Herzmittel „Beta-Blocker“ war „in toxischer Menge im Blut. Gut möglich, dass er zum Todeszeitpunkt bewusstlos war.“

 “Beta-Blocker in dieser Menge heißt: Da soll oder will jemand sterben.“

Sein Fazit: An dem Cocktail, vor allem dem Beta-Blocker, wäre auch ohne Brand Florian Heilig früher oder später gestorben. Da sich Florian Heilig zusätzlich mit Benzin überschüttete und anzündete, bezeichnete Wehner den Vorgang als „Doppelselbstmord“ und als „etwas fragwürdig“.

Es hätte seitens der Polizei weiter ermittelt werden müssen, woher Florian Heilig den Beta-Blocker hatte. Prof. Wehner hält es für möglich, das etwas von außen beigebracht wurde.

Quelle: Twitter-Zusammenfassung

Unglaublich auch die widersprüchlichen Aussagen von Polizisten des Landeskriminalamtes BW. Kommissarin Julia M. fasst die Einschätzung der Polizei hinsichtlich Florian Heilig wie folgt zusammen:

  • “Eindruck, Florian Heilig wusste rein gar nichts über NSU”
  • “Alles, was Florian zu NSU sagte war erfunden, und das sogar ziemlich offensichtlich”
  •  die Angaben v Florian H. zu NSS und Treffen in Öhringen seien schwammig gewesen und hätten “konstruiert ” geklungen.
  • “Florian H. wusste rein gar nichts über NSS

Kurz darauf wird Kriminalhauptkommissar Oliver R. befragt.

Er war Mitarbeiter von EG Umfeld und wollte sich mit Heilig über die Neoschutzstaffel (NSS) und einem Mitglieds namens „Matze“ unterhalten.

  • EG Umfeld hat versucht ‘Matze’ zu finden Matze wurde mittlerweile identifiziert. Warum so spät? Antwort nur nicht-öffentlich-
  • Oliver R. (LKA): sie hätten jetzt aktuell einen “Matze” identifiziert, der ein NSS-Tattoo an der Hüfte trägt! – ‏@nsuwatch_bw
  • EG Umfeld fand jemand mit NSS Tattoo, es war allerdings nicht Matze. Matze haben sie erst später gefunden und vernommen.
  • wenn ich es richtig verstanden habe, wurden zwei Personen mit NSS (Neoschutzstaffel) Tattoo gefunden.
  •  Drexler hakt nach, wer das veranlasst hat nach 2 Jahren (also letzte Woche!) Matze zu suchen und ihn zu finden
  • UA-Vorsitzender Drexler hat im Statement nach der nichtöffentlichen Vernehmung bestätigt,dass Florian H. und “matze” Mitglied bei NSS waren
  • Kleine Überraschung im NSU Ausschuss: LKA ermittelt offensichtlich seit einigen Tagen wieder im Fall Florian H. und findet neue Zeugen.

37 Gedanken zu „NSU-Zeuge Florian Heilig beging Doppel-Selbstmord“

  1. Man sollte die Dinge in Ruhe aneinanderreihen.
    Der Gesamtbestand der selbsternannten „NSU“ bestand aus drei Personen.
    Und Fakt ist auch, dass der Verfassungsschutz mehrfach gelogen hat. Die beiden Täter waren nachweislich schon erschossen, als der Wohnwagen in Brand gesteckt wurde.
    Fernsehen und Presse und der Verfassungsschutz hatten zunächst behauptet, die Reihenfolge wäre umgekehrt gewesen. Aber dann hätten Rußartikel in der Lunge sein müssen. So gewinnt eine andere Verschwörungstheorie an Wahrscheinlichkeit: der Verfassungsschutz hat bei den NSU Leuten mit deren Erschießung die Notbremse gezogen, nachdem diese, einschl. Beate Zschäpe, jahrelang im Auftrag die rechte Szene observiert hatten.

    1. Das hat Herr Ziercke behauptet, und Herr Range, am 21.11.2011 im Bundestags-Innenausschuss, und dass diese Herren beim Verfassungsschutz tätig waren, das wäre mir neu.

      Wen möchten Sie denn gerne veräppeln?

  2. @ Fatalist
    Gilt die Frage mir?
    Lesen Sie meinen Beitrag nocheinmal durch.
    Da steht ausdrücklich „Verschwörungstheorie“.
    Aber das Netz und gedruckte Nachrichtenmagazine ergehen sich seit Monaten zu dieser Theorie.
    Egal, ob das Ihnen bekannt ist oder nicht.

    1. „Und Fakt ist auch, dass der Verfassungsschutz mehrfach gelogen hat. Die beiden Täter waren nachweislich schon erschossen, als der Wohnwagen in Brand gesteckt wurde.“

      Wer hat denn diese Lügner Ziercke (BKA) und Range (GBA) dem Verfassungsschutz zugeordnet?

      Nochmals: Wen wollen Sie hier für dumm verkaufen?

      Und nein, noch einmal gehe ich auf solchen Blödsinn nicht ein. Gewogen und für zu leicht befundener Troll am Werk.

  3. Das Auffinden der Autoschlüssel und der Waffen durch die Angehörigen just während des Untersuchungsausschusses stützt einerseits die Selbstmordtheorie (Schlüssel), die die Angehörigen nach eigenem Bekunden bezweifeln. Andererseits ergeben sich Ansatzpunkte (Waffen), die weitere Ermittlungen nach sich ziehen müssten.

    Allerdings waren bereits die Nachermittlungen zum „Umfeld“ ergebnislos verlaufen.

    Wären staatliche Behörden aktiv oder passiv an einer Ermordung FHs beteiligt gewesen, hatten sie das Wrack „sauber“ an die Angehörigen übergeben. Bei Nichtbeteiligung von Behörden, wäre Fremdeinwirkung nicht vorschnell ausgeschlossen worden, erst recht vor dem Hintergrund eines Anfangsverdachtes (Vorgeschichte Drohungen gegen FH).

    Das Auffinden der Beweismittel (warum war das Wrack nicht längst verschrottet) zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist ein Indiz für die mögliche Involvierung der Angehörigen in eine angepasste behördliche Desinformations- und Vertuschungsstrategie.

    Wenn aber diese Beteiligung der Eltern bei einem „betreuten Auffinden“ des Autoschlüssels zutrifft, gab es auch keinen Selbstmord ihres Sohnes.

    1. Um es unmissverständlich zu formulieren, @bio:

      Wenn A (Selbstmord) und B (Mord) gleichermaßen unwahrscheinlich sind, dann ist C zu erwägen.

      Auch wenn Ihr Euch noch so windet. Es hat sich nichts geändert.

  4. Nochmal: In den Lungen der beiden NSU Leuten waren keine Rauchpartikel nachweisbar.
    Deshalb müssen diese bereits tot gewesen sein, als der Wohnwagen brannte.
    Da scheidet Selbstmord aus.

  5. Der Gerichtsmediziner hat die Feststellung „kein Ruß“ mit einer chemisch-toxikologischen Blutanalyse ergänzt. Erst mittels dieser -stets in den Medien vertuschten- zusätzlichen Blutuntersuchung konnte eine abgesicherte gutachterliche Aussage überhaupt getroffen werden.

    1. die Wahrscheinlichkeit geht gegen Null, das ist korrekt. CO im Blut geht schneller, viel schneller als Ruß in der Lunge hängenbleibt. Hämoglobin-Affinität in den Lungen ca. 300:1 für CO, das O2 geht da quasi unter. Das wurde auch so begutachtet: Kein CO im Blut, also keine lebenden Uwes…

  6. Staat und Ländle könnten sich auf einen NSS-Mord an FH und einen NSS-Schauprozess einigen. Täter-Darsteller ließen sich analog zum Münchner Prozess evtl. finden. Auch wenn sich die alten NPD-Verdächtigen voraussichtlich nicht zur Verfügung stellen werden.

    Was spricht gegen diese „Lösung“?

    Vor allem staatliche Angst vor Kontrollverlust. Die Verknüpfung von zwei an den Haaren herbeigezogenen Schauprozessen könnte BEIDE Prozesse wegen unkontrollierter „Überdehnung“ platzen lassen.

    (Wenn denn der „Mord“ an FH über das NSS-Phantom in Verbindung mit dem Kiesewetter-Mord gebracht werden soll, wäre die Verknüpfung der Fälle durch die Festlegung auf ein Auffinden der Dienstwaffen im Eisenacher NSU-WoMo notwendig,)

    Oder die Büchse der Pandora: Die Linke würde weitere Ermittlungen und Schauprozesse fordern, weiterer staatlicher Rechtfertigungsdruck, Ausschüsse usw. Ein Prozess bietet andauernde mediale Angriffsfläche.

    Zum anderen würde der mühsam unaufgeklärte Heilbronner Polizistenmord erneut in den Fokus geraten bzw. der (freiwillige) Täterkreis in Übereinstimmung mit den bisherigen Ermittlungsergebnissen gebracht werden müssen. Inklusive weiterer Manipulationen und weiterer Mitwisser. Ein riskantes Unterfangen.

  7. Die Morbidität rund um den NSU nimmt ja beängstigende Ausmaße an. Aber wie immer gibt es sicher eine „gute “ Begründung für das Ableben der armen jungen Frau.
    Zum Glück bin ich kein Zeuge. Bin Egoist und hänge an meinem bisschen Leben.

  8. Todesursache: Lungenembolie

    Und das unter thrombosverhindernden (bestand da ein wichtiger Grund?) Massnahmen nach Motorradsturz. Sehr seltsam für eine 20 jährige , junge Frau, es sei denn es gab da medizinische , handfeste Gründe.

    Ebenso seltsam: mit der Untersuchung des „Selbstmords von Florian Heilig war der Bruder des KKK Rekrutierers Steffen B. „betraut“.

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.clan-im-suedwesten-bis-zu-20-polizisten-wollten-in-ku-klux-klan.cd752ed4-a911-4aa9-bfdd-219ecdbd8058.html

    Damit sollte die Verbindung/das Wissen von Kiesewetter z.b. über Kollegen zum KKK und das Vorhandensein von nicht diensthabenden Kollegen am Tatort als Motiv nochmals überprüft werden.
    Laut Angaben von SPON hat die TAZ das Ausmass und Dauer der KKK Aktivitäten unter Ländle Polizisten heruntergespielt.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/polizisten-aus-baden-wuerttemberg-waren-bei-ableger-des-ku-klux-klan-a-847685.html

    vgl. auch die Anmerkung zu Edathy.

    Zum Ganzen passen dann die Lügen der Bundesanwaltschaft:
    „Ein Sprecher der zuständigen Bundesanwaltschaft sagte: „Es gibt keinen einzigen Anhaltspunkt, dass andere Personen oder Organisationen außer den NSU-Mitgliedern an der Tat beteiligt sein könnten, in welcher Form auch immer“

  9. Wie lange braucht der durchschnittlich intelligente Mitteleuropäer, bis er merkt, dass die ganze Heilig-Sache ein einziger Bluff war und ist und hier kein Verbrechen vertuscht wird, sondern nur die Simulation eines Verbrechens?

    So, wie der Untersuchungsausschuss eine Simulation eines Untersuchungsausschusses ist? Und die Verhandlung in München die Simulation einer Verhandlung usw.

    Wie lange können „Aufklärer“ und Vertuscher gemeinsam den simulierten Elephanten ignorieren, der da schon seit Jahren verloren im verschwundenen Wohnzimmer des simulierten „Terrornestes“ Frühlingsstraße rumsteht?

    Solange, wie alle Seiten davon profitieren, Staat, Medien und Aufklärer. Man braucht sich, es ist eine Symbiose der öffentlichen Erregung, der Anspannung, des Nervenkitzels.

    Wobei Staat und Medien eigentlich keine rechte Lust mehr zu haben scheinen und die Sache irgendwie nur noch hinter sich bringen wollen. Egal wie. Hat sich das Ganze gelohnt? „Unser 11. September“? Schwierige Frage. Vermutlich eher nicht.

    Warten also auf die nächste peinliche Volte von welcher Seite auch immer. Auf das nächste Pingpong-Spiel über mindestens 5 Banden. War das garstig? Einfach ignorieren und dumm stellen.

  10. Bei manchen Todesfällen wäre das durchaus denkbar:
    „Corelli“ ist ein der Öffentlichkeit unbekanntes Gesicht, das unter unbekanntem Namen an unbekanntem Ort lebt(e).
    Als er aussagen soll, wird er von unbekannten Beamten tot aufgefunden und von unbekannten Angehörigen zu unbekannter Zeit / Ort beerdigt.

    Er verstarb eindeutig an Diabetes: Dies bestätigen unbekannte, aber jedenfalls „Zahlreiche Sachverständige – Gerichtsmediziner, Toxikologen und ein Diabetes-Experte“ (Focus), die „demnach ein Fremdverschulden ausgeschlossen“ haben, so dass auch der Minister Ihres Vertrauens sich beruhigt und „zweifelsfrei“ hinter die Version seines Apparats stellen kann.

    Unbekannt ist dabei allerdings, ob Corelli evtl. nur von einem geheimen Zeugenschutzprogramm in ein noch geheimeres umgebucht wurde.

    Andere Leichen dürften hingegen schon deshalb echt sein, weil es ja sonst nichts zu vertuschen gäbe und keinen Grund für jahrelanges Recherche-Theater, das für eine reine Brot-und-Spiele-Funktion einfach zu aufwändig und zu unergiebig wäre. (Matrix-Gläubige sehen das vermutlich anders, aber die schweben eh über so Kleinigkeiten wie dem NSU-Komplex.)

    Bei Florian Heilig muss man sich allerdings wirklich fragen, warum die sich kritisch gebenden Eltern das Schrottfahrzeug ihres Sohnes über ein Jahr lang überhaupt aufbewahren und dann erst darin Waffenarsenal und Schlüsselbund finden. Ihr Misstrauen gegenüber der Polizei samt Hoffen auf den U-Ausschuss wäre nur dann eine Erklärung, wenn vor allem der Schlüsselbund die Mord-These stützen würde – tatsächlich bestärkt er die Polizei in ihrer Selbstmord-These.
    Schon ganz am Anfang war merkwürdig, dass sie die Verschrottung des PKWs verhindern wollten und konnten, die schnelle (von der Polizei ungefragt veranlasste!) Einäscherung ihres Sohnes dagegen nicht?

    1. Du fängst von der falschen Seite an und bist – verständlicherweise – zu ängstlich. Man will ja als richtiger Aufklärer gelten und nicht als Spinner.

      Der „NSU“ als komplett virtuelles Konstrukt wurde geschaffen, um reale, offiziell nicht aufgeklärte Morde politisch zu nutzen. Die politischen Folgen der NSU-Inszenierung waren durchaus tiefgreifend. In diesem Punkt (zu aufwendig) irrst Du bereits.

      Das „Recherchetheater“ gehört einfach dazu, um das Thema am Leben zu erhalten z.B. durch den Prozess in München und div. PUAs. Es gibt ja nicht nur die eigentlichen Macher, sondern verschiedene politische NSU-Interessengruppen (Funke, Ramelow).

      Das staatliche Lügenkonstrukt „NSU“ musste allerdings auch gegen die Realität geschützt werden, indem bspw. Zeugen „verschwinden“ mussten/sollten.

      Klar sollte sein: Sobald die NSU-Simulation durch den Showdown am 04.11.2011 in die Realität eintrat, war der Staat zwingend auch an die Beseitigung oder Regulierung von unvermeidlichen Planungsmängeln gebunden bzw. an die Steuerung der politischen Ziele. (Hat nichts mit Brot-und-Spiele zu tun. ) Eine Panne zieht die nächste Lüge nach sich (Menzels Vermisstenakte).

      Das simulierte Bedrohen von Zeugen dient AUCH der Simulation von Gefahr (hier durch simulierte Rechtsextremisten oder simulierte, nicht fassbare Organisationen wie „NSS“).

      Corelli, Heilig, Ex-Freundin und natürliches und unnatürliches Ableben betreffend: Das hat nix mit Matrix zu tun, sondern eher mit Mathe und nennt sich auf das „Zeugensterben“ bezogen: Vollständige Induktion. Wenn Du bei FHs Eltern die Widersprüche erkennst, dann trau Dich an k+1. 😉

      Viel Spaß weiterhin beim Knobeln.

      1. „Viel Spaß weiterhin beim Knobeln.“ Zitat Ende

        So sieht es aus! Ein Spiel für Leute, die ansonsten Langeweile hätten und Streicheleinheiten für ihr unterentwickeltes Ego brauchen!

        1. @Hannelore, das sehe ich ein bisschen anders:

          Der Staat hat mit der Schaffung des „NSU“-Phantoms einer zentralen legitimatorischen Aufgabe, also der rückhaltlosen Strafverfolgung von Kapitalverbrechen, quasi öffentlich eine Absage erteilt: Nämlich der Aufklärung der Verbrechenserie der sog. „Dönermorde“ und des Heilbronner Polizistenmordes an MK. Und zwar in allen seinen tragenden Teilen: Legislative, Exekutive, Judikative, (Presse + Politik).

          Dieser Staat hat durch die von ihm selbst hergestellte irrationale und unglaubwürdige Öffentlichkeit des „NSU“ bis weit in die bürgerliche Mitte hinein Vertrauen in Rechtsstaatlichkeit und Integrität staatlicher und Landesbehörden zerstört.

          Das alles bleibt bisher ohne jede strafrechtliche Konsequenz und heißt im Umkehrschluss, dass seit „NSU“, also „unserem 11. September“ ( Zitat GBA Range), ALLES möglich ist (unter Verhöhnung der verbliebenen kritischen Intelligenz des deutschen Volkes).

          Dass sich alternative Aufklärung an dieser Sache abarbeitet, ist also überwiegend berechtigt und eine natürliche Abwehrreaktion. Der „ermittelnde“ Bürger übernimmt hier aushilfsweise und in Notwehr seit Jahren staatliche Aufgaben. Bei vielen spielt ganz sicher das Motiv eine wichtige Rolle, sich gegen die vorsätzliche Zerstörung staatlicher Ordnung von oben, und zwar absurderweise unter dem Label einer „Staatsräson“, zur Wehr zu setzen.

          Das schließt weniger lautere Motive und Interessen alternativer Aufklärung freilich nicht aus, kann aber belegbare Leistungen und Erfolge dieser Aufklärung insgesamt nicht infrage stellen.

          1. Der Staat hat Staatsterrorismus noch nie verfolgt. Dieses Schema reicht zurück bis in die Anfänge menschlicher Zivilisation. Punkt. Thema beendet!

            Anderes Thema – virtuelle Welt und reale Welt, sehr gut im Film „Matrix“ abgehandelt und sehr gut an der Hilflosigkeit der Netzgemeinde im aktuellen Fall sichtbar! Die Netzgemeinde hat halt leider die blaue Pille geschluckt – wobei die blaue Pille im Film symbolisch für die blauen Grade ( 1 bis 3) der Freimaurer steht, während die rote Pille die Initiation in die höheren Ränge darstellt. Bundestagsdrucksache 17/7771 vom 22.11.11. – würde hier aber den Rahmen sprengen.
            Jedenfalls kann die Netzgemeinde bis zum Sankt Nimmerleinstag so weitermachen, ohne je einen Erfolg in der Sache zu erzielen. Morpheus läßt schön grüßen.
            Ein schönes Beispiel für die völlige Ausblendung der Realität, ist dieses dummdreiste Gehabe von Fatalist und Konsorten, in Bezug auf die vermeintlich oder tatsächlich falschen Zeugenaussagen.

            Wer hat von denen denn schon mal ne Knarre am Kopf gehabt, geladen und entsichert und gehalten von einem, der völlig außer Kontrolle, bereit ist bei der geringsten falschen SCHWINGUNG abzudrücken?! Wer von denen wurde zusammen mit seiner Frau auf dem alltäglichen Weg nach Hause, von plötzlich aus haltenden Autos springenden Männern mit Elektroschockern in den Händen umringt – wobei diese der wenige Meter vorbeifahrenden Polizei noch freundlich winkten?!

            Aber nein, ich vergaß – Dr. Mayr wurden die Gabeln aus der verschlossenen Wohnung gestohlen! Mit dieser Erfahrung im Rücken, kann man sich natürlich anmaßen, dass Verhalten von Zeugen in Bedrohungslagen einzuschätzen! Völlig irre diese Leute!

            Was meinen die, warum sie sich so guter Gesundheit erfreuen? Weil sie völlig unwichtig sind und bisher noch nicht einmal haben Wirkung erzielen können. Traumwelt halt, in der die leben. Der Hofkehrer wird dem Vorstand nicht erzählen, wie er die Geschäfte zu führen hat. So ist es auch hier. Aber der Hofkehrer träumt davon, mit dem Vorstand mal essen zu gehen. …und Schlampe, Fatalist und Co. träumen von Günther Jauch und der Belohnung. Ist ja auch zu menschlich sowas.

            …und welche alternative Aufklärung bisher erfolgt sein soll, erschliesst sich mir nicht. Es wird vielmehr jeden Tag ne neue Sau durchs Dorf getrieben, weil das Forum und der Blog genau davon leben. Nicht Aufklärung, sondern der Drang nach starken Affekten bestimmt das Handeln – Bildzeitung und Schweinejournalismus arbeiten nach den gleichen Kriterien.

            Das Blutband, welche diese armen Irren an die Herrschenden bindet, wird dabei von Tag zu Tag enger geschnürt. Die Teilnahme an einer Hexenverbrennung, wohl wissend, dass die Anschuldigungen gegen sie unhaltbar sind, fesselt den tatenlosen Zuschauer an den Henker! Altes Wirkprinzip, welches auch beim NSU funktioniert. Die Resignation und der Verlust des Vertrauens ins Rechtssystem sind doch völlig egal! Es ist der Verlust einer Illusion und nicht der Verlust einer tatsächlich realen Dinglichkeit! Irgendwann kommt auch das Rindvieh aus der Freilandhaltung unters Messer und muss die Illusion begraben, in Freiheit gelebt zu haben.

            Die Anfänge von Forum und Blog waren gut, aber heute unterstützen sicher selbst die Mörder von Mundlos und Böhnhardt diese Kaffeehausrunde alter Weiber – gelle Herr Diemer?!“Kaffeehausrunde alter Weiber“ für die NSU-Internetgemeinde ist nämlich in diesen Kreisen das geflügelte Wort. ..und ich muss sagen, da haben die auch recht!

          2. @ Hannelore, 15.04.15, 11.29 Uhr

            Noch einmal: Es handelt sich hier gerade nicht um Staatsterrorismus, sondern um die Simulation von (Rechts-)Terrorismus.

            Staatsterrorismus wird von der alternativen Aufklärung beider Seiten unterstellt – aus unterschiedlichen Gründen. Es gab keine Notwendigkeit, Zeugen „auszuschalten“, also wurde es nicht getan. Trotzdem bleibt der „NSU“ natürlich ein schwerstkriminelles staatliches Projekt und war als solches unter der Oberfläche ein totaler Fehlschlag.

            (In Rom wurde Staatsterrorismus durch Liquidierung der Kaiser und seiner Paladine verfolgt.)

            Insofern Staatsterror das zweifelhafte Ziel hat, den Staat zu schützen, tritt durch das Fiasko des „NSU“ das genaue Gegenteil ein: Die Zerstörung der Glaubwürdigkeit des Staates und seiner tragenden Säulen (Bsp. vereitelte Verbrechensaufklärung „Dönermorde“ und MK).

            Macht funktioniert in sog. Demokratie durch die Schaffung von Vertrauen in die demokratische Illusion. Die geschaffene Illusion schafft Macht und schafft damit „Dinglichkeit“.

            Wäre die Dönermordserie aus Gründen der Staatsräson und Rücksichten auf befreundete Staaten unaufgeklärt geblieben, hätte kein Hahn danach gekräht. Die öffentliche Falschaufklärung durch „NSU“ war es, die das Vertrauen in staatliche Gewalt erschütterte; relative Glaubwürdigkeit als Grundbedingung für funktionierende Staatlichkeit.

            Einer muss dafür letztlich die Verantwortung übernehmen, soll halbwegs glaubwürdig eine Art staatlicher Katharsis vermittelt werden.

            Die Simulation als Wesenseigenheit des „NSU“ entspricht exakt dem Schwebezustand und der Suche nach staatlichem Selbstverständnis dieser Res publica BRD. Und eben deshalb wurden auch Böhnhardt und Mundlos nicht ermordet (Selbstmord begingen sie ebensowenig).

            Warum lässt man die alternativen Aufklärer gewähren? Es ist eben diese vernetzte Öffentlichkeit (Res publica); gefährlich genug, um nicht offen gegen sie vorzugehen, sondern mit allen Mitteln der Desinformation, Unterwanderung und Zersetzung zu neutralisieren, harmlos genug andererseits, sie im Chaos der Aufklärung und VTs getrost untergehen lassen zu können.

            Zu den einzelnen Protagonisten der „rechtspopulistischen“ Aufklärung werde ich mich nicht äußern, das hatte ich seinerzeit versprochen, dabei bleibt es.

            Dass staatliche Bedrohung durchaus ernst sein kann, ist unbestritten. Aber nicht in diesem Falle des „NSU“-Fakes und seiner Ableger.

            Da war RAF ein anderes Kaliber.

  11. Noch einmal: Es handelt sich hier gerade nicht um Staatsterrorismus, sondern um die Simulation von (Rechts-)Terrorismus. – Zitat Ende

    Das sehe ich anders. Diese „Simulation“ von Rechtsterrorismus war Voraussetzung für das Anlaufen des Verwaltungsapperates in eine ganz bestimmte Richtung. Das wurde auch ganz offen ausgesprochen – hat nur niemand wahrgenommen.

    Man muss hier auch sauber trennen, zwischen dem geplanten Anlaufen der Verwaltung in die gewünschte Richtung und den unvermeidlichen Trittbrettfahrern – vorwiegend Linke – welche auf das Vortrefflichste auf dieser Welle surfen.

    Geniale Sache eigentlich. Allerdings ist es heutzutage schwer, gutes Personal für sowas in D zu bekommen. Das rächt sich möglicherweise noch.

    1. Staatsterrorismus setzt reale Gewalt voraus. Gibt es keinen staatlichen Terror, gibt es keinen Staatsterrorismus (klammert man mal die unklare Verantwortung für den Anschlag in Köln mal aus).

      Hier war es umgekehrt. Die unblutige Simulation „NSU“ setzte auf bereits geschehene Gewaltverbrechen unterschiedlicher Hintergründe auf und setzte dann groß angelegtes staatliches Handeln in Gang (wobei staatliche Planung des „NSU“ selbst schon Verwaltungshandeln ist).

      Der Staat behielt sozusagen saubere Hände. Für Zeugenschutzprogramme kommt der Steuerzahler auf.

      Es darf davon ausgegangen werden, dass die Linke formell und informell in die Verwertung von „NSU“ einbezogen wurde, um Rückendeckung und Komplizenschaft zu erhalten. Bei der Größenordnung des „NSU“ war eine geschlossene Koalition „aller Demokraten“ unabdingbar.

      Selbst bei der Realsierung von „NSU“ dürfte es „linke“ Tatbeteiligungen gegeben haben: Arbeitsteilige Einbeziehung von Thüringer „SED-Altlasten“ wie Menzel oder die Weitergabe des „Bekennervideos“ an das Berliner Apabiz (Von dort aus Weitergabe an den Spiegel), bis hin zur Fütterung und Einbindung von „Rechtsextremismusexperten“.

      Das war nur eine Frage der Motivation und des Geben und Nehmens.

  12. Zu meinem Beitrag vom 14.04.2015 muss ich eine Einschränkung mache: Florian Heiligs Eltern haben NICHT erst nach über einem Jahr Waffenarsenal und Schlüsselbund im Auto des Sohnes gefunden.

    Jürgen Elsässer veröffentlichte am 27.03.2014 ein YT-Video über sein Compact-Heft vom Jan. 2014, in welchem das erste öffentliche Interview der Eltern abgedruckt ist:
    https://www.youtube.com/watch?v=eDUia2NNkBM

    Elsässer macht im Video Andeutungen, was da laut Interview in dem Autowrack noch gefunden wurde! Die Eltern sind somit nicht erst Anfang 2015 (mit Beginn des U-Ausschusses), sondern bereits Anfang 2014 oder schon Ende 2013 an die Öffentlichkeit getreten, wenige Wochen / Monate nach dem Tod des Sohnes!

    Sie haben also mit der Veröffentlichung Ihres Misstrauens gegenüber der Polizei weder überlang gewartet, noch auf eine möglichst große „Bühne“ wie eben den U-Ausschuss.
    Letzteres kann man im Ländle der zahlreich und schnell sterbenden Zeugen schon fast als mutige Tat einstufen.

    Und dass sie nach den veröffentlichten, aber behördlich zunächst weiterhin stur ignorierten Funden das Schrott-Auto vorerst auf unbestimmte Zeit behalten wollen, versteht sich somit von selbst.

    1. Du verbreitest Desinformation. Da gibt es für mich nur zwei mögliche Erklärungen.

      Im Compact-Interview mit F. Heiligs Eltern (Printausgabe 1/2014, S. 21ff) berichtet der Vater davon, sie hätten im Autowrack Handy und Laptop ihres Sohnes gefunden.

      Von Autoschlüsseln oder Waffen ist weder im Elsäßer-Interview (youtube), noch in der Compact-Printausgabe die Rede.

      1. O sorry, das COMPACT-Heft lag mir nicht vor.
        Aber dass Elsässer (der das Heft ja vermarkten, nicht vorlesen wollte) im Video nur Andeutungen zu den Fundstücken machte, hatte ich ja geschrieben.

        Bleibt die Tatsache, dass die Eltern zügig mit wichtigen Funden an die Öffentlichkeit ging, die damals und bis heute der Polizei völlig egal sind.

        Und dass die Familie die brisantesten Funde zurückhielt, ohne dass die Polizei dies beanstandet – aber auch ohne dass sie die Echtheit der „Nachfund“-Gegenstände bezweifelt.

        Aus der Sicht der Familie gibt es allerdings schon einen triftigen Grund, scheibchenweise vorzugehen: Nach Winnenden wurden im Ländle selbst für Waffen im legalen Besitz verschärfte Aufbewahrungsvorschriften eingeführt, die teure Investitionen der Besitzer nach sich ziehen. Diese Regeln hätten auch die Eltern einzuhalten gehabt.

        Außerdem können sie nicht monatelang Waffen bewusst besitzen und behaupten, das sei legal, nur weil sie ja gesetzliche Erben des Sohnes sind. Eine Waffenbesitzbefugnis vererbt sich nicht automatisch – und Florian H. hatte vermutlich sowieso keine solche zu vererben. Schon sein faktischer Besitz und Erwerb der konkret gefundenen Waffen dürften illegal gewesen sein.

        Hätten sie aber, um selber keinen Ärger zu bekommen, die Waffen zu genau der Polizei bringen sollen, die schon alle Funde „übersehen“ hatte und bei Laptop und Handy sich nicht einmal scheute, ihr Desinteresse sogar öffentlich bekannt werden zu lassen?

        Dass sich sich vorerst – bis Eröffnung des Ausschusses – (teil-)blind stellten, ist also nur ein konsequentes Imitieren der polizeilich vorgelebten Blödheit:
        „Achim K., der das Fahrzeug untersuchen sollte, hatte nach eigenen Angaben nur den Auftrag, die Brandursache aufzuklären. ‘Ich darf nicht einfach irgendwo suchen. Waffen oder Schlüssel hätten diese Grenze überschritten.’ Daher sei plausibel, dass die Familie von H. Machete, Schlüssel und Pistole gefunden haben, nachdem das Auto von der Polizei freigegeben worden war.“
        http://www.swp.de/schwaebisch_hall/lokales/schwaebisch_hall/art1188139,3166880

        Wer als Polizei so blöd arbeitet und argumentiert, kann der (notgedrungen) listigen Familie weder mit Vorwürfen noch mit Forderungen kommen. Und die Polizei unterlässt das ja auch artig – ohne die Funde in Frage zu stellen.

      2. Natürlich kann man auch fragen, warum die Polizei die Gegenstände, die sie partout nicht finden wollte, nicht gleich beseitigte, statt sie der Familie zu überlassen. Oder warum sie nicht der Einfachheit halber das Fahrzeug so schnell und ungefragt verschrottete, wie sie die Leiche einäschern ließ.

        Hier gilt wohl das Prinzip: viel hilft viel. Wenn die polizeiliche Arbeit vor Pannen und Trotteln nur so strotzt, dann ist das die beste Tarnung für die steuernde Hand, die eben kein Trottel ist und Pannen nur inszeniert. Die vielen beteiligten „Trottel“ dürften in diese Rolle durch den gleichen Korpsgeist oder Gruppenzwang gelangt sein, der sie jetzt am Aussteigen hindert. Ihnen wird jedenfalls bewusst sein, dass sie diese Rolle unbedingt weiterspielen müssen und dann jede erdenkliche Rückendeckung bekommen – bzw. umgekehrt ahnen sie vermutlich auch ohne ausdrückliche Belehrung: Als Verräter würden sie sehr einsam sein, gemobbt, zum Sündenbock gemacht oder abgefackelt werden.

        Aber auch wenn man mit dieser Logik die Familie Heilig als polizeilich benutzte Nebelwerfer betrachtet, kann man der Familie ohne weitere Beweise noch lange kein bewusstes Mitwirken unterstellen.

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