Hisbullah-Spur verbindet Polizistenüberfall mit Ceska-Mordserie

Der Heilbronner Polizistenüberfall und die Ceska-Mordserie könnten einen gemeinsamen Hintergrund haben, der bisher unbeachtet blieb. Die damaligen Ermittlungsergebnisse stellen ein wichtiges Puzzleteil zur Aufklärung dar, welches viele der bis heute bestehenden Ungereimtheiten auflöst. Das Bindeglied der Verbrechen könnte ein staatsterroristisches Vorgehen gegen politisch und religiös Andersdenkende sein. Im Umfeld mancher Opfer der Ceska-Mordserie wären Bezüge zur „türkischen bzw. kurdischen Hisbullah“ da gewesen. Ein schiitischer Hisbullah-Vertreter, also einer anderen Organisation, fand die überfallenen Polizisten auf der Theresienwiese, noch bevor überhaupt die Rettungs- und Polizeikräfte eintrafen. Gerade an diesem Tag wollte der „Verfassungsschutz“ in Heilbronn einen Informanten aus der islamistischen Szene anwerben. Alles Zufall oder verhinderte eine deutsch/türkische Gladio-Einheit die Anwerbung, indem es ein Zeichen gegen Teile des deutschen Sicherheitsapparats setzte?

Der damalige Vizepräsident (1993 bis 2010) des Bundeskriminalamtes (BKA) Bernhard Falk sagte im NSU-Untersuchungsausschuss aus, dass es im Opfer-Umfeld der Ceska-Mordserie Bezüge zur „Hisbullah“ gegeben hätte. Auch seien in der Zeit in Deutschland lebende Mitglieder in die Türkei gelockt, am Flughafen in Istanbul festgenommen und hingerichtet worden. Hier geht es zu einem Bericht.

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Hier äußerte sich Falk zur „Hisbullah-Spur“.

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Für den Blogger „fatalist“ wären „die Morde in Istanbul Staatsmorde“ gewesen.

„Wer bekämpft die Türkische Hizbullah, und wer ist in der Lage, am Flughafen Istanbul Leute zu verhaften, weil man sie mit der Türkischen Hizbullah, einer Kurden-Untergrund-Armee, in Verbindung bringt?“

Ist nicht schwer zu erraten: Die Türkischen Sicherheitsbehörden, der Türkische Geheimdienst. Ergenenkon, auch Türkisch Gladio genannt.“(fatalist)

Gleichzeitig legt er eine dreiste Falschaussage des ehe. Vizepräsidenten (2010 bis 2013) des BKA, Jürgen Maurer, bloß. Im U-Ausschuss des Bundestages behauptete Maurer, dass die Mörder der Hisbullah-Vertreter von der Organisation selbst stammten!

„Zeuge Jürgen Maurer: Die Türkische Hizbullah-Spur stellte eine Verbindung her, dass zwei tote türkische Personen in Istanbul gefunden worden waren, Täter Türkische Hizbullah, und diese Personen hatten Kennbeziehungen zu zwei Opfern aus der CeskaSerie.“ 

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Fatalist: „Die Mörder kamen vom Türkischen Staat, Herr Maurer, und eben gerade NICHT von der Hizbullah. Eine grobe Desinformation, eine Falschaussage, ein typischer BKA “Irrtum” vor einem Parlamentarischen Untersuchungsgremium, das zu Belügen a) Standard war und b) folgenlos, weil die “Aufklärer” sowieso nur Placebos waren und sind.“

Tatort „Theresienwiese“

Ein Vertreter der Hisbullah, Jamil Ahmad C., war als einer der ersten in der Theresienwiese bei den überfallenen Polizisten! Der Journalist Thumilan Selvakumaran berichtet von dessen Vernehmung im müncher NSU-Prozess.

“… Und es gibt Fragen zum Einsatz von V-Leuten in Tatortnähe. Der Verfassungsschutz dementierte einen “Stern”-Bericht, in dem es heißt, dass eine US-Geheimdienstoperation gegen Islamisten wegen einer Schießerei auf der Theresienwiese abgebrochen wurde. 

Doch tatsächlich ist unter den ersten Zeugen am Tatort ein hochrangiger Hisbollah-Mann: Jamil C.. Dokumente bestätigen den Einsatz eines LfV-Beamten mit dem Tarnnamen “Huber” an jenem Mittwoch in Heilbronn. 

Jamil C. beschrieb als Zeuge vor Gericht, wie er am Tatort die beiden Opfer aus dem Auto ragen sah. Ernsthafte Nachfragen, was er dort gemacht hat, gab es in München aber nicht….” (tagblatt)

Ein Kommentator des Artikel kritisierte das Desinteresse und den fehlenden Aufklärungswillen des müncher Gerichtes:

„Und was macht eigentlich Richter Götzl? Er, der als akribisch und detailversessen gilt, muss doch zumindest noch irgendwo im Hinterkopf von diesem vermeintlichen DIA-Protokoll wissen; von Verfassungsschützern und Islamisten, um die es darin geht. 

Und dann hat er ein waschechtes Hisbollah-Mitglied als quasi ersten Zeugen am Tatort vor sich sitzen und fühlt sich nicht dazu bemüssigt, zumindest mal etwas detaillierter nachzufragen? Und die versammelte deutsche Presse lässt ihm dies durchgehen?

Mit Verlaub, dieser gesamte Prozess, inkl. der damit verbundenen Berichterstattung, ist doch nur eine einzige Farce.“ (zeit)

Der Ermittlungsbericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn berichtet von seiner Aussage bei der Sonderkommission „Parkplatz“.

An dem Tag des Überfalls ging Jamil Ahmad C. von seiner Wohnung in Heilbronn-Böckingen gegen 13:00 in Richtung Bahnhof. Als er zurückkehrte, kommt er an der Theresienwiese vorbei und sieht die überfallenen Polizisten, noch bevor die ersten Polizisten und Rettungskräfte ankommen. Er befühlt den Puls und bemerkt, dass Kiesewetter nicht mehr atmet. (Keine Quelle)

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Handelt es sich bei ihm um den bis heute unbekannten Islamisten, den der Verfassungsschutz in Heilbronn anwerben wollte? Mehr Infos: „Kiesewetter Mord: Geheimdienst wollte Islamist anwerben!“ 

Ist es Zufall, dass der Stiefvater Arnolds beim „Verfassungsschutz“ war und ausgerechnet Martin Arnold bei der überfallenen Streife dabei war? War Kiesewetter möglicherweise dort im Einsatz, weil sie durch ihre privaten Kontakte etwas beizutragen wusste? Wusste der Onkel Kiesewetter, Mike Wenzel, deshalb von der Verbindung zwischen den Ceska-Morden und den Überfall auf seine Nichte? Waren Böhnhardt/Mundlos als (mögliche) deutsche Gladio-Aktivisten an der Ceska-Mordserie gegen die „Hisbullah“ beteiligt? 

Zwei Polizisten aus Kiesewetters Einheit, ihr Zugführer und ehe. Ku Klux Klan Mitglied Timo H., befanden sich in genau der Zeit am Bahnhof. Der Einsatzplan könnte also gewesen sein, den Hisbullah-Mann zu beschatten und ggf. vor Angriffen zu beschützen. Gab es einen Verräter, der den „Gladio“-Attentätern den Standort Kiesewetter/Arnolds mitteilte?

7 Gedanken zu „Hisbullah-Spur verbindet Polizistenüberfall mit Ceska-Mordserie“

  1. Ich verstehe noch nicht, in welcher Weise Ahmad Chehade eine Verbindung zwischen dem Polizistenmord und den Ceska-Morden herstellen soll!
    Aust/Laabs sagt, dass Chehade ein libanesischer Amal-Mann sei. Die Amal-Miliz oder -Partei ist nach heftigen Fehden seit einiger Zeit eng mit der libanesischen Hizbullah verbündet. Und ja, die kurdische Hizbullah ist bei den Ceska-Morden erwähnt worden (Genauer geht es um die Morde an zwei Laichinger Blumenhändlern in der Türkei, die vielleicht deshalb nicht wirklich zu den Ceska-Morden im engeren Sinne gezählt werden, weil sie unmöglich vom Jenaer „Trio“ begangen worden sein können). Diese Gruppe hat auch eine (blutige) Contra-Rolle im Kampf der türkischen Regierung gegen die PKK gespielt. Das könnte also zu den Ceska-Morden passen.
    Der entscheidende Punkt ist aber, dass eine Verbindung zwischen der libanesischen und der kurdischen Hizbullah angeblich nicht besteht, also explizit konstruiert und nachgewiesen werden müsste. Derzeit sehe ich jedenfalls keinen Bezug von Chehade zu den Ceska-Morden.

    1. Nachtrag:
      Dass die Übereinstimmung der Namen zu wenig ist, zeigt schon die Tatsache, dass die libanesische Hizbullah schiitisch und die kurdische sunnitisch ist. Der Name „Partei Gottes“ ist in der islamischen Welt vielfältig nutzbar.

        1. Das geht jedem so, dass er sich mal verrennt. ist kein Beinbruch, passiert halt. Mir auch.

          Dieser Chehade dürfte das Ziel des LfV Stuttgart an jenem Tag in Heilbronn gewesen sein, oder das Ziel war Jemand, den der Chehade treffen wollte…

          Chehade ist Taxifahrer, steht am Bahnhof, und wo war Timo Heß ? Am Bahnhof, in zivil…

          Weiterhin gibt es die V-Mann Info, dass an jenem Tag auf der Theresienwiese ein Drogen-Fahrzeug stand, wir reden von 10 kg Heroin oder Kokain…

          Daraus liesse sich eine Observationsthese zusammenbauen, demnach 2 Polizisten mehrfach an jenem Tag zur T-Wiese geschickt wurden, „tut so als ob ihr Pause macht“, und dort das defekte Drogenauto im Blick behalten sollten.

          Nur eine Verbindung zu den Dönermorden bekommt man so nicht hin. Dazu braucht man die kurdische Hizbullah und BKA-Vize Falk. Simsek, Kubasik, Laichinger Blumenhändler. 3 Kurden, 2 erschossen und verscharrt 1999 in Istanbul, Nr. 3 erschossen 4.10.2011.

          Und da fehlen uns die Akten zum Hizbullah-Verfahren in Karlsruhe, welches Falk erwähnte…

  2. Ausserdem ermittelte die Polizistin doch Undercover im Drogem.-bekanntlich finanzieren sich solche Org. gerne mit Drogen.

    Und ein US Agent war auch noch am Tatort.Der wollte nach paar Jahren aussagen was er gesehen hatte-die Behörden meldeten sich aber nie bei ihm….

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