Objektiv bei Ukraine-Berichten? Im Elfenbeinturm von Dr. Kai Gniffke, ARD

Am Dienstag, 07. Oktober 2014, stellte sich u. a. Dr. Kai Gniffke, Chefredakteur ARD-aktuell, den kritischen Nachfragen der Zuschauer. Das Thema war die einseitige pro-westliche Darstellung und russlandfeindliche Berichterstattung des Senders während der Ukraine-Krise. Angesichts der Fülle an ARD-Berichten, in denen die Fakten verdreht wurden, verwundern seine (Selbst)-Einschätzungen über die um Objektivität bemühte ARD. In welcher Welt lebt Dr. Kai Gniffke? Der 911-Blogger Dirk Gerhardt, alias „Sitting Bull“, analysierte Gniffkes rechthaberische Reaktionen auf Zuschauer-Kritik.dr-kai-gniffke-ukraine-ardQuelle: NDR

„Und dann denke ich an die NDR Info Redezeit Spezial vom Dienstag Abend, in der Andreas Bormann, Kai Gniffke, Bernd Musch-Borowska und Joachim von Puttkamer anschaulich demonstrierten, dass es tatsächlich so sein kann- wenn man sich Elfenbeinturmartig selbstimmunisiert und gegen das eigene Weltbild sprechende Fakten, wie etwa hier im konkreten Beispiel die entlarvte eigene Propaganda im Ukraine-Konflikt, nicht etwa sachlich am konkreten Fallbeispiel untersucht- sondern mit allen möglichen eristischen und propagandahaften Methoden und Tricks weiterhin alles versucht, sein Weltbild zu retten.

Da wurde u.a.

beschwichtigt (eigene Reportage war super, es gibt gar keine Probleme damit, es sei nur der Eindruck entstanden durch Gegenpropaganda der 5. Kolonne Russlands, durch verängstigte Bürgern, falsch informierten Menschen, usw.)

diffamiert (unsere Zuhörer sind toll, wenn sie sich in die Debatte einschalten, aber was haben die schon für eine Ahnung, wir sind die Journalisten-Elite vor Ort)

ausgegrenzt (Bröckers als Netzbeschmutzer dargestellt- Kritik am Journalismus darf es nicht geben)

einseitig kritisiert (Russlands Behauptungen seien klar als Propaganda und Falschmeldungen erkennbar, die Meldungen der jetzigen ukrainischen Regierung werden aber nicht gleicherart betrachtet)

idealisiert (unsere Presse sei frei, wir setzen uns für demokratische Werte ein- dass dies nur Floskeln sind und in Wirklichkeit imperiale Macht oder wirtschaftliche Interessen hinter diesen hehren Werten stehen, die immer mitschwingen, wird nicht mit betrachtet)

selbstimmunisiert (keine Selbstreflexion, ob nicht alle oder zumindest viele Journalisten die innere Pressefreiheit so verinnerlicht haben, dass sie wissen, was geht und was besser nicht angesprochen wird, man lieber brav mit der Macht mitschwimmt, als gegen den Strom, ob man in bestimmten Netzwerken eingebunden ist, die ein bestimmtes Weltbild transportieren sollen)

isoliert (konkrete Fallbeispiele, welche dem Vorwurf der Propaganda widersprechen sollen, werden zitiert, ohne auf andere einzugehen, die eindeutig die Propaganda entlarven, vor allem im zeitlichen, aufeinanderaufbauenden Kontext; was folgt auf welches Ereignis)

Die ganze Sendung war mehr oder weniger Abbild des geistigen Versagens, des totalen Bankrotts unserer Journalisten-Elite (mit Ausnahme von Herrn Bröckers natürlich, der wenigstens einige Spitzen setzen konnte). Die sitzen wirklich in Elfenbeintürmen, sie glauben wirklich, besser und sowieso im Recht zu sein, sie bemerken nicht, dass sie tatsächlich so gebrainwasht sind, dass sie nur noch Propagandisten des untergehenden Imperiums und seiner mituntergehenden Verbündeten sind.“

2 Gedanken zu „Objektiv bei Ukraine-Berichten? Im Elfenbeinturm von Dr. Kai Gniffke, ARD“

  1. Was ist bloss mit diesen „Eliten“ los? Glauben die tatsächlich, wenn die totalitäre Weltregierung einmal installiert ist, sie noch irgendwelche tollen Pöstchen haben werden? Oder kommen sie dann und meinen, dass das ja niemand ahnen könnte?
    Ich kann deren Gedankengut einfach nicht logisch nachvollziehen. Als Software-Entwickler habe ich täglich mit Logik zu tun, aber wie diese „Elite“ „agiert“ ist einfach nur schleierhaft und unerklärlich.

  2. Auch, wenn ich mich an dieser Stelle wiederhole: mir tun die bewussten (?) Menschen leid, die mit offenen Augen und Ohren „unsere“ widerwärtigen NATO-Kriegs-MSM konsumieren wollen oder aus Analysegründen anschauen müssen. Den Fernseher benutze ich seit Monaten nur noch für ausgewählte gute Spielfilme, die es ab und zu doch noch gibt. Alles anderen Informationen hole ich aus dem Internet, und dabei geht’s mir immer besser, weil der Adrenalinspiegel niedrig bleibt. Aber Tausende von Michels sitzen lieber tiefenentspannt ohne Hirn vor der Röhre und lassen sich effektiv manipulieren. Klasse. Aber es gibt doch noch kompetente Internet-Journalisten bzw. hier auch gute Kommentatoren, wie z.B. „Syntagma“ oder „matthias“. Schließen wir uns zusammen. Ich glaube, dass u.a. der „Tag der Wahrheit“ am 03. Oktober 2014 ein weiterer guten Meilenstein in Richtung Aufklärung war.

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